Smartments eröffnet in Hamburg-Hamm

Gläserner Eingang zu einem Gebäude von Smartments
Gläserner Eingang zu einem Gebäude von Smartments
Mitten in Hamburg liegen die neue Smartments-Unterkunft. Bild: Smartments

Anfang August ist Smartments mit einem neuen Serviced-Apartment-Haus in Hamburg mit 160 Wohneinheiten an den Start gegangen. Das Gebäude am Luisenweg 9 richtet sich an Geschäftsreisende, Projektmitarbeiter sowie Städtereisende und setzt erstmals ein neues Lobbykonzept um. In der sechsstöckigen Immobilie befinden sich 156 Studios sowie vier Apartments mit Küchenzeile. Auch barrierefreie und rollstuhlgerechte Einheiten sind vorhanden. Die Lage in Hamburg-Mitte bietet eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr mit zwei nahegelegenen U-Bahn-Stationen. Für Gäste stehen 40 Pkw-Stellplätze sowie Waschgelegenheiten und ein Getränkeautomat zur Verfügung.

Mit der Eröffnung in Hamburg setzt das Unternehmen seine Wachstumsstrategie fort und verwaltet im bestehenden Portfolio derzeit in Deutschland und Österreich 1.865 Apartments. Bis Ende 2025 sollen es rund 2.400 werden, unter anderem durch neue Häuser in Bielefeld und Frankfurt. Ab 2026 steht mit „Smartments Home“ eine Ausweitung des Angebots für längere Aufenthalte auf dem Programm.

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Neues Micro Living-Konzept in Berlin

Detail eines Hotelbetts mit farblich abgesetzten Kissen
Detail eines Hotelbetts mit farblich abgesetzten Kissen
Bild: Hotel Investments AG

Die Schweizer Hotel Investments AG und der polnische Entwickler JWG Invest haben für ihr erstes gemeinsames Projekt in Berlin eine Baugenehmigung erhalten. In der Prinzenallee 85 im Stadtteil Wedding soll ein Gebäude mit 98 Apartments auf rund 3.724 Quadratmetern Nutzfläche auf einem 1.500 Quadratmeter großen Grundstück entstehen. Das Vorhaben ist der Anfang einer dauerhaften Zusammenarbeit zur Entwicklung von Hotel- und Wohnimmobilien in Deutschland.

Für die Hotel Investments AG stellt das Projekt eine Erweiterung ihres bisherigen Schwerpunktes auf Hotelimmobilien dar. Der Einstieg in die Entwicklung kompakter Wohnkonzepte soll das Portfolio ergänzen. JWG Invest bringt Erfahrung aus Bauprojekten und Immobilienmanagement in Polen ein. Die Kooperation mit der Hotel Investments AG soll helfen, lokale Expertise zu nutzen und die Präsenz in Deutschland auszubauen.

Home & Co erwirbt Studentenwohnheim in Frankfurt

Moderne weißes Gebäude mit sechs Etagen
Moderne weißes Gebäude mit sechs Etagen
Das Studentenwohnheim liegt im Frankfurter Stadtteil Bockenheim. Bild: Home & Co

Das Immobilienunternehmen Home & Co hat ein Studentenwohnheim mit 164 Apartments im Frankfurter Stadtteil Bockenheim gekauft. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. An der Transaktion waren Cushman & Wakefield, Dentons, EY und CBRE beratend beteiligt. Die Einheiten der Immobilie bieten zwischen 20 und 39 Quadratmeter Wohnfläche und befinden sich in der Nähe des Westbahnhofs, des Von-Bernus-Parks sowie mehrerer Universitäten. Home & Co plant das Gebäude, das aktuellen energetischen Standards entspricht, zu modernisieren und ungenutzte Flächen zu neuen Gemeinschaftsbereichen, wie einen Fitnessraum, Co-Working- und Lernflächen sowie ein Kino, auszubauen. Das fast vollständig vermietete Objekt passt laut Unternehmensangaben in die Strategie, das Angebot an studentischem Wohnraum in gefragten Universitätsstädten auszubauen und den eigenen Standard zu etablieren. Home & Co besitzt und betreibt derzeit mehr als 3.000 Einheiten in Europa, der Fokus liegt auf dem weiteren Ausbau in Deutschland.

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Ten Brinke baut Studenten-Apartments in Bremen

Vier Männer legen die Hände aufeinander
Vier Männer legen die Hände aufeinander
Erwin Slot, Turgut Tülü, Ruslan Sigeda und Erik Lammetink bei der Unterzeichnung der Absichtsklärung am 24. Juni 2025 in Bremen. Bild: Constructor University

Die Constructor University – eine 2001 gegründete englischsprachige Privatuniversität in Bremen – startet ihren Ausbau mit einer geplanten Investition von bis zu 100 Millionen Euro in neue Studierendenwohnheime. Im Rahmen einer strategischen Partnerschaft mit dem Projektentwickler und Bauunternehmen Ten Brinke sollen in einer ersten Phase bis zu 1.000 zusätzliche Apartments auf dem Campus entstehen. Damit steigt die Wohnkapazität auf 2.200 Plätze. Ziel ist es, die Zahl der Studierenden bis 2031 von derzeit rund 2.000 auf 5.000 zu erhöhen.

Der Baubeginn ist für Mitte 2026 vorgesehen, vorausgesetzt die notwendigen Genehmigungen werden erteilt. Während der Bauphase sollen etwa 400 neue Arbeitsplätze in Bremen geschaffen werden. Nach Fertigstellung werden die Wohneinheiten für mindestens 25 bis 30 Jahre an die Universität vermietet. Das Projekt ist zusammen mit Forschungszentren und einem Wissenschaftspark Teil eines umfassenden Plans zur Erweiterung der privaten Hochschule, im Zuge dessen Investitionen in Höhe von 500 Millionen Euro geplant sind.

Adina-Apartment-Hotels in Europa Green Key zertifiziert

Mitarbeiter von Adina präsentieren stolz das Green Key-Zertifikat
Mitarbeiter von Adina präsentieren stolz das Green Key-Zertifikat
Im Februar 2025 durfte sich das Adina-Team in Düsseldorf über die Auszeichnung freuen. Bild: Adina Apartment Hotels

Seit Juli 2025 sind alle 18 europäischen Adina-Häuser in Europa mit dem international anerkannten Umweltzeichen Green Key ausgezeichnet. Damit zählt die Hotelgruppe zu den wenigen im Apartmentsegment, die eine flächendeckende Zertifizierung ihrer Standorte erreicht haben. Green Key steht für strenge ökologische Standards in den Bereichen Energieeffizienz, Wasser- und Abfallmanagement sowie verantwortungsvoller Einkauf. Die Attestierung ist an umfassende Kriterien gebunden und wird von der Foundation for Environmental Education (FEE) vergeben. Weltweit tragen über 7.500 Einrichtungen in mehr als 80 Ländern das Label.

Bereits im Herbst 2024 erhielten erste Adina-Betrieb in Deutschland das Label. Mit dem Abschluss des Verfahrens für die weiteren europäischen Standorte unterstreicht das Unternehmen sein langfristiges Bekenntnis zu umweltbewusstem Wirtschaften. Zu den Maßnahmen zählen die Nutzung von Ökostrom, der Einsatz ökologischer Reinigungsmittel und ein nachhaltiges Frühstücksangebot mit regionalen, plastikfreien Produkten. Lokale „Green Teams“ treiben zusätzlich eigene Umweltinitiativen voran. Doch Adina engagiert sich auch über Green Key hinaus: So wurde das Adina Hotel Geneva mit dem Schweizer Nachhaltigkeitssiegel „Swisstainable Level III – leading“ prämiert und die Berliner Häuser gelten als „High Performer“ bei Sustainable Berlin.

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Home & Co schließt Umnutzung in Bonn ab

Lobbyartiger Bereitch mit sitzgelegenheiten und Wendeltreppe und großen Fenstern
Lobbyartiger Bereitch mit sitzgelegenheiten und Wendeltreppe und großen Fenstern
Die Lounge-Area des neuen Home & Co in Bonn. Bild: Home & Co

In fußläufiger Entfernung zu Universität und Hauptbahnhof hat Home & Co die Umnutzung eines leerstehenden Hotels am Bonner Kaiserplatz abgeschlossen. Das Gebäude wurde in ein Wohnkonzept mit 163 Einheiten überführt – davon 116 Apartments für Studierende und 47 Zimmer für temporäre Gäste. Die Einheiten sind zwischen 22 und 30 Quadratmeter groß, möbliert und mit Küche sowie Bad ausgestattet. Zu den Gemeinschaftsflächen gehören eine Lounge, Co-Working-Areas, einen Waschsalon, ein Fitnessstudio sowie einen begrünten Innenhof. Im Erdgeschoss sind eine Gastronomie und eine Bank eingezogen. Die Mieten starten bei rund 1.025 Euro monatlich, inklusive Betriebskosten und Serviceleistungen. Buchungen sind semesterweise möglich – ein Angebot, das vor allem internationale Studierende und Fachkräfte ansprechen soll. Laut Betreiber ist die Nachfrage hoch, die Auslastung liegt bei nahezu 100 Prozent.

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Jena: Aus Ibis wird Limehome

Zimmer mit einem Doppelbett und beigem Überwurf und passenden Vorhängen
Zimmer mit einem Doppelbett und beigem Überwurf und passenden Vorhängen
Natürliche Töne und modernes Design bestimmen das Ambiente. Bild: Limehome

Anfang Juni 2025 hat Limehome ein Haus in Jena eröffnet. Dafür wurde das ehemalige Ibis-Hotel am Teichgraben in Serviced Apartments umgewandelt, das Accor bereits im Sommer 2023 nach Vertragsende geschlossen hatte. Die Immobilie gehört der Curata-Immobilien GmbH aus Karlsruhe, die das Gebäude gemeinsam mit dem Apartmentbetreiber saniert hat. Damit führt Limehome seine Strategie fort, bestehende Hotelimmobilien umzunutzen.

Entstanden sind 78 Apartments, von denen einige auch über eine Küchenzeile verfügen. Die Renovierungsarbeiten beschränkten sich auf die Erneuerung von Oberflächen und Mobiliar. Im Gegensatz zu anderen Häusern des Anbieters gibt es in Jena für Gäste ein Frühstücksangebot im Erdgeschoss. In Thüringen gehören bereits drei Häuser in Erfurt zum Portfolio.

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Neues Adagio Aparthotel in Stuttgart eröffnet

Bunt gestalteter Gemeinschaftsraum im adagio Stuttgart Neckarpark
Bunt gestalteter Gemeinschaftsraum im adagio Stuttgart Neckarpark
Das Konzept für die Public Area umfasst auch einen Shop und die „Bibliothek der Dinge“. Bild: Eva Design

Nur wenige Schritte von der Uber Arena ist am 1. Juli das Adagio Original Stuttgart Neckarpark an den Start gegangen. Das zwölfte Haus der Marke in Deutschland bietet 121 Apartments, darunter Studios für zwei Personen und Apartments für vier Personen. Es folgt dem „Smart House“-Konzept, das moderne, flexible Wohnformen mit funktionalem Design verbindet. Die Apartments sind offen gestaltet und mit multifunktionalen Möbeln ausgestattet. Weitere Angebote sind ein Fitnessraum, eine Tiefgarage, ein Frühstücksbuffet sowie ein wöchentlicher Reinigungsservice bei längeren Aufenthalten.

Ein besonderes Merkmal ist „The Circle“, ein öffentlicher Bereich mit Shop und Leihangeboten aus der „Bibliothek der Dinge“. Hier können Gäste zur Verschönerung ihres Apartments Deko-Artikel wie Vasen oder Kissen aber auch Spiele für gesellige Stunden und andere Gegenstände ausleihen. Das Design des Aparthotels in Bad Cannstadt orientiert sich an der Weinregion: Grün- und Rosatöne, Korkakzente an Wänden und Leuchten sowie eine Holzterrasse sind von der Umgebung inspiriert. An der Außenfassade würdigt ein Wandgemälde des lokalen Künstlers und Illustrators Marc David Spengler mit Weintrauben, Flaschen und festlichen Symbolen die kulturelle Identität der Schwabenmetropole.

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Spatenstich für Proxy-Neubau in Heidelberg

Rendering zweier vierstöckiger Gebäude mit Flachdach
Rendering zweier vierstöckiger Gebäude mit Flachdach
Rendering der beiden Gebäudeteile. Bild: Planungsbüro Kolb/Hofmann

Auf dem ehemaligen Gelände der Patton Barracks entsteht mit dem Heidelberg Innovation Park (hip) ein Campus für die Branchen Künstliche Intelligenz, Informationstechnologie, Biotechnologie, Digitale Medien und Lebenswissenschaften. Am 12. Juni 2025 ist der Startschuss für das Bauprojekt „Proxy“ gefallen, dessen Fertigstellung für das erste Quartal 2027 vorgesehen ist. Hierbei handelt es sich um einen zweiteiligen Gebäudekomplex am Palo-Alto-Platz 5-9 mit rund 13.600 Quadratmetern Fläche. Herzstück sind 119 möblierte Serviced Apartments für kurz- und mittelfristige Aufenthalte des Anbieters Ipartment, die den ersten bis dritten Stock des L-förmigen Trakts belegen werden. Ergänzend sind im I-förmigen Teil eine Kindertagesstätte mit Außenbereich, Büros sowie ein Café geplant.

Beide Immobilien werden nach Passivhausstandard errichtet und sollen so einen Beitrag zum nachhaltigen Bauen leisten. Entwickelt wird das Projekt von Kolb + Partner, die architektonische Planung übernimmt das Büro Kolb/Hofmann.

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Datenleck bei Numa

Vorhängeschloss vor Computertastatur
Vorhängeschloss vor Computertastatur
Bild: Ольга Ничипорчук/stock.adobe.com

Bei der Hotelkette Numa, die ohne Rezeption ausschließlich mit digitalem Self-Check-In arbeitet, war es monatelang möglich, im Online-Buchungssystem auf über 500.000 Rechnungen samt Ausweisdaten von Gästen zuzugreifen. Ein Mitglied des Chaos-Computer-Club (CCC) – Deutschlands und Europas größte Vereinigung von Hackern, Sicherheitsexperten und Datenschützern – stieß zufällig auf die Schwachstelle, als es nach dem automatisierten Check-In per E-Mail einen Rechnungslink erhielt und den Parameter „invoiceID“ manuell veränderte.

Nach Recherchen des CCC waren die Rechnungsnummern lückenlos und fortlaufend vergeben. Durch einfaches Erhöhen oder Verringern der ID ließ sich auf alle Rechnungen zwischen 100000001 und 100545503 zugreifen. Diese Dokumente enthalten Namen, Adressen sowie Angaben zu Aufenthaltsdaten der Hotelgäste. Im Quellcode der Check-In-Seite stieß der CCC zudem auf ein ungeschütztes JSON-Objekt, in dem neben Name, E-Mail-Adresse und Telefonnummer auch hochgeladene Ausweisdaten aufgeführt waren. Somit konnten Angreifer nicht nur Rechnungen herunterladen, sondern mit jeder enthaltenen Buchungsnummer auch auf die zugehörigen Ausweiskopien zugreifen.

Laut IT-Sicherheitsberater und CCC-Sprecher Matthias Marx ist die Erhebung und Speicherung der Ausweisdaten rechtlich nicht gerechtfertigt, denn zumindest für deutsche Staatsbürger ist das Vorlegen von Ausweisdaten in Hotels seit Januar dieses Jahres nicht mehr verpflichtend. Der CCC erneuert daher seine Forderung, die Hotelmeldepflicht für Reisende abzuschaffen – auch für Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit.

Wie die Zeit berichtete reagierte Numa sofort und schloss das Datenleck schnell, äußerte sich bislang jedoch öffentlich nicht weiter zu diesem Vorfall.

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