Numa plant Serviced Apartments in Kreuzberg

Rendering eines modernen mehrgeschossigen Gebäudes mit auffälligen Balkonlösungen
Rendering eines modernen mehrgeschossigen Gebäudes mit auffälligen Balkonlösungen
Visualisierung der Ansicht von der Prinzessinnenstrasse. Bild: Townscape

Die Numa Group SE wird Mieter eines neuen Serviced-Apartment-Hauses in der Prinzessinnenstraße 29 in Berlin-Kreuzberg. Die Baugenehmigung wurde zum 13. Juli 2026 erteilt und Projektentwickler Townscape hat den Bau des Gebäudes mit 114 Einheiten bereits begonnen. Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2027 geplant. Auf dem rund 1.099 Quadratmeter großen Grundstück entsteht eine Bruttogeschossfläche von etwa 3.706 Quadratmetern. Neben den Apartments sind Gewerbe- sowie Co-Working-Flächen im Erdgeschoss vorgesehen. Das Grundstück liegt nahe dem U-Bahnhof Moritzplatz im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg. Auch der U-Bahnhof Kottbusser Tor befindet sich in fußläufiger Entfernung. Im Umfeld liegen unter anderem das Aufbau Haus, die Prinzessinnengärten, das Betahaus sowie zahlreiche Kultur-, Gastronomie- und Arbeitsorte. Der Landwehrkanal und das Engelsbecken liegen ebenfalls in der Nähe. Für die Anreise mit dem Fahrrad werden neun Stellplätze installiert. Zudem soll das Gebäude über zwei barrierefreie Parkplätze verfügen.

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Pronine wird CFO bei Homaris

Dunkelhaariger Mann mit Brille und Sacko
Dunkelhaariger Mann mit Brille und Sacko
Kirill Pronine. Bild: K. Pronine/Homaris

Der Serviced-Apartment-Anbieter Homaris hat Kirill Pronine zum Chief Financial Officer ernannt. Der 43-Jährige verantwortet seit Juni 2026 die Finanzstrategie des Berliner Unternehmens. Homaris betreibt und entwickelt Serviced Apartments in deutschen Großstädten, darunter Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart, Düsseldorf und Dresden. Nach Unternehmensangaben umfasst das Portfolio mehr als 4.000 unterzeichnete Apartments. Pronine soll die Finanzorganisation weiterentwickeln und die geplante Expansion in bestehenden sowie neuen Märkten steuern. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf Reporting, Liquiditätsplanung und Finanzierung.

Zuletzt arbeitete Pronine als Founding Partner bei Core Capital. Dort beriet er mittelständische Unternehmen, Unternehmer und Family Offices unter anderem bei Finanzierungsfragen, Reporting nach HGB und IFRS sowie der Entwicklung von Finanz- und Liquiditätsprozessen. Zuvor gründete er Sorgenfrei Zuhause mit und führte das Unternehmen als Managing Partner. In dieser Rolle baute er ein deutschlandweites Handwerkernetzwerk auf, organisierte Eigen- und Fremdkapital in Millionenhöhe und verantwortete die finanzielle Steuerung des operativen Geschäfts. Weitere berufliche Stationen umfassten UBS, Deutsche Bank und ein Single Family Office.

Primestar erweitert June-Portfolio in Berlin

Schlafzimmer mit Weiß, Grau und Hellrosa
Schlafzimmer mit Weiß, Grau und Hellrosa
Das June Stay Berlin in der Goethestraße 87. Bild: Primestar

Am 10. Juli 2026 hat die Primestar Group die Übernahme des bisherigen Serviced-Apartment-Betrieb „Townhouse Berlin“ in der Goethestraße 87 im Stadtteil Charlottenburg bekanntgegeben. Das Haus mit 47 Apartments aus dem Revo-Portfolio soll ab 1. September 2026 unter dem Namen June Stay Berlin als dritter Standort der Marke June geführt werden. Unter dem Label bündelt Primestar verschiedene Angebote aus den Bereichen Hotel, Serviced Living und Arbeitsplätze. Dazu zählen June Six, June Stay und WorX. Neben dem bereits bestehenden June Six Berlin City West am Savignyplatz mit 84 Units, befindet sich das Projekt June Six & Stay Warschauer Platz mit rund 350 Zimmern und Apartments in Planung.

June Stay richtet sich an Gäste mit längeren Aufenthalten, darunter Geschäftsreisende, Studierende und Familien. Die Apartments sollen für Buchungen von wenigen Nächten bis zu mehreren Monaten verfügbar sein. Zur vorgesehenen digitalen Ausstattung zählen ein mobiler Check-in über WhatsApp, ein digitaler Concierge und Smartphone-basierte Zimmerfunktionen. Für das Gebäude in der Goethestraße kündigt das Primestar ein Rebranding und Investitionen in Immobilie sowie Betriebsabläufe an. Vorgesehen sind unter anderem die Anbindung an die digitalen Systeme von Primestar und die Einführung der June-Markenstandards. Details zum Umfang der Investitionen oder zur Höhe des Kaufpreises veröffentlichte die Gruppe nicht. Nach eigenen Angaben bestehen derzeit June-Standorte unter anderem in Berlin, Hannover, Salzburg und am Gardasee.

BWH und Ipartment erweitern Kooperation

Schlafzimmer mit blauer Wand, rotem Betthaupt und gelben Kissen
Schlafzimmer mit blauer Wand, rotem Betthaupt und gelben Kissen
Wohnbeispiel im geplanten Ipartment in Düsseldorf. Bild: Ipartment

Im Juli 2026 haben BWH Hotels Central Europe, Teil der DEHAG Hospitality Group, und der Kölner Serviced-Apartment-Anbieter Ipartment mitgeteilt, dass sie ihre im November 2025 gestartete Zusammenarbeit (Apartment berichtete) um drei Häuser in Frankfurt, Düsseldorf und Fürth ausbauen wollen. Ipartment betreibt derzeit 16 geöffnete Standorte mit rund 1.300 Einheiten. Die vorgesehenen Neuzugänge sollen wie die bisherigen Objekte unter dem Subbrand @Home by Best Western auftreten.

In Frankfurt Eastside plant Ipartment im November 2026 die Eröffnung eines Hauses mit 61 Unterkünften, darunter Studios im Loft-Stil. Im Dezember 2026 soll Düsseldorf mit 126 Wohnangeboten im Geschäftsquartier Seestern und im Januar 2027 Fürth mit 99 Units in zentraler Innenstadtlage folgen.

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PKF Hospitality ernennt Research-Chefin

Dunkelhaarige junge Frau
Dunkelhaarige junge Frau
Akshara Walia. Bild: PKF Hospitality Group

Zum 1. Juli 2026 hat Akshara Walia die Geschäftsführung der PKF Research GmbH übernommen. In dieser Funktion steuert sie die weltweiten Analyse- und Studienaktivitäten der PKF Hospitality Group im Hotel- und Gastgewerbebereich. Besonders relevant für die Serviced-Apartment-Branche ist Walias zusätzliche Funktion am Future of Hospitality Institute: Seit 2025 leitet sie dort den Forschungsbereich des auf Serviced Living spezialisierten Branchen-Think-Tanks. In dieser Rolle verantwortet sie quantitative Forschungsinitiativen zu wachstumsstarken Segmenten wie Branded Residences, Co-Living und Studentenwohnanlagen.

Walia gehört seit 2016 zur PKF Hospitality Group. Vor ihrer Berufung zur Geschäftsführerin war die promovierte Betriebswirtin und Sozioökonomin als Director of Research für Data Analytics, Marktanalysen, Branchenpublikationen, Prognosemodelle sowie kundenspezifische Studienprojekte für internationale Auftraggeber zuständig. Mit der neuen Position bündelt die PKF Hospitality Group ihre Analysekompetenz künftig stärker innerhalb der PKF Research GmbH.

Neustart für The Fizz Bremen

Gemeinschaftsküche mit Tisch und Stühlen
Gemeinschaftsküche mit Tisch und Stühlen
Die neue Gemeinschaftsküche im The Fizz Bremen. Bild: International Campus

Die International Campus Group hat im Juni 2026 die Modernisierung des Studierendenwohnhauses The Fizz Bremen abgeschlossen und dessen Reopening gefeiert. Das 2012 eröffnete Gebäude auf dem Universitätscampus war einst der erste Standort der Marke. Es beherbergt 335 vollmöblierte Apartments. Rund 75 Prozent der Bewohner kommen aus dem Ausland, der Rest aus Deutschland.

Im Zuge des Makeovers ließ International Campus 76 Erker neu konstruieren und ersetzte das Mobiliar und die Ausstattung sämtlicher Zimmereinheiten. Dazu zählten unter anderem Betten, Matratzen, Schreibtische, Stühle, Beleuchtung, Vorhänge und TV-Sideboards. Die Küchen erhielten neue Arbeitsplatten, Fronten, Spülbecken, Armaturen, Bestecksysteme und Induktionskochfelder. Auch die Community-Bereiche präsentieren sich mit einem neuen Konzept. Es umfasst eine Gemeinschaftsküche, ein Lernraum mit Arbeitsplätzen, eine Gaming Area, eine Laundry Lounge, eine Rezeption und mehrere Lounge-Zonen. Im Außenbereich entstanden unter anderem eine BBQ-Fläche, zusätzliche Terrassenmöbel, eine Tischtennisplatte und ein Gymnastik-Rigg. Ein fest installierter umgestalteter Oldtimerbus dient künftig als Treffpunkt.

Habyt eröffnet Aparthotel in Wien

Modernes Gebäude mit verschachtelter Fassade
Modernes Gebäude mit verschachtelter Fassade
Rendering des ersten Wiener Habyt-Standorts. Bild: Habyt

Am 1. August 2026 will Habyt mit seinem ersten Standort in Wien an den Start gehen. Das Aparthotel liegt an der Bruno-Marek-Allee im Nordbahnviertel und umfasst 319 Studios und Apartments auf sieben Etagen. Alle Einheiten verfügen über Küche oder Kitchenette, WLAN und Arbeitsbereiche. Zum Angebot gehören außerdem Lounge- und Co-Working-Flächen, ein Fitnessstudio sowie ein Wellnessbereich mit Sauna und Hammam. Die Immobilie liegt nahe dem Praterstern sowie den Naherholungsgebieten Prater und Donauinsel. Auch Unternehmen und das Viecon Congress Center befinden sich in der Umgebung. Habyt richtet sich damit an Geschäfts- und Freizeitreisende, Kongressgäste, Projektteams, Remote Worker und Langzeitgäste.

Strabag Real Estate entwickelte das Gebäude und übergab die Flächen im Mai 2026 an Habyt. Beim Bau kamen laut Unternehmen unter anderem CO₂-optimierter Beton mit reduziertem Klinkeranteil, Schafwolldämmungen in Zwischenwänden sowie begrünte Fassaden- und Dachflächen zum Einsatz. Bei Fensterdichtungen nutzte das Projekt Schafwollstopfschnüre statt PU-Schaum.

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Limehome: Expansion mit neuem Design

Schlafzimmer in Beige, Weiß und Petrolgrün mit Doppelbett und Sofa
Schlafzimmer in Beige, Weiß und Petrolgrün mit Doppelbett und Sofa
Am Standort in der Berliner Klosterstraße wurde das neue Design bereits umgesetzt. Bild: Limehome

Der Serviced-Apartment-Anbieter Limehome hat mit Aroundtown einen Mietvertrag für ein Projekt mit 86 Einheiten im zentral gelegenen Frankfurter Hochhausturm HAT64 Skyline Atlas geschlossen. Das Portfolio wächst derzeit in Deutschland, den Niederlanden, Italien, Belgien und Großbritannien und setzt dabei gezielt auf Kooperationen mit institutionellen Investoren, zu denen auch Baltisse Real Estate und Colliers Global Investors Italy SGR zählen.

Gleichzeitig beginnt das Münchener Unternehmen mit dem europaweiten Rollout eines überarbeiteten Suite-Designs, das für Einheitlichkeit und Skalierbarkeit im Angebot sorgen soll. Der neue Look, der bereits in Immobilien in London, Valencia und im neuen DACH-Flagship Berlin Klosterstraße umgesetzt wurde, legt den Fokus auf wärmere Materialien, verbesserten Komfort und einen objektübergreifenden stringenten Style, der noch besser skaliert werden kann.

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Homaris plant Standort in Berlin-Tempelhof

Rendering eines Gebäudes an einem Fluss
Rendering eines Gebäudes an einem Fluss
Der geplante Homaris-Standort in Berlin-Tempelhof. Bild: Homaris

Der Serviced-Apartment-Anbieter Homaris will 2028 in Berlin-Tempelhof seinen 27. Standort in der Bundeshauptstadt eröffnen. Dafür hat das Unternehmen im Juni 2026 rund 4.800 Quadratmeter Bruttogrundfläche in der Ullsteinstraße angemietet. In der sechsgeschossigen Immobilie sollen rund 140 Einheiten entstehen. Die K:22 Hotelberatung vermittelte den Betreibervertrag im Alleinauftrag eines international tätigen Family Offices. Die Location befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Ullsteinhaus. Das frühere Verlagsgebäude dient heute als Technologiecampus und umfasst rund 80.000 Quadratmeter Mietfläche. Dort sind unter anderem Firmen aus den Bereichen Technologie, Luftfahrt, Pharma, Versicherung, Softwareberatung und Architektur angesiedelt.

Aroundtown plant über 1.000 Apartments

Frankfurter Skyline
Frankfurter Skyline
In Frankfurt plant das Unternehmen zwei neue Standorte. Bild: ISA GmbH

Das Immobilienunternehmen Aroundtown mit Sitz in Luxemburg treibt die Konversion von Büroimmobilien in Serviced-Apartment-Projekte an mehreren deutschen Standorten voran. Im Fokus stehen zentrale Lagen in Berlin, Frankfurt am Main, Dortmund und Hannover. Insgesamt befinden sich nach eigenen Angaben derzeit Projekte mit mehr als 1.000 geplanten Einheiten in Vorbereitung oder bereits im Umbau.

Ein Schwerpunkt liegt auf Berlin: An der Karl-Liebknecht-Straße 33 am Alexanderplatz entstehen 285 Apartments. Die Baugenehmigung liegt vor, die Arbeiten laufen. Der Abschluss ist für Ende 2026 angepeilt. Ebenfalls in der Bundeshauptstadt entwickelt Aroundtown 84 Einheiten in der Marburger Straße 12-13 nahe dem Ku’damm sowie 161 Units in der Köpenicker Straße 30. Beide will das Unternehmen 2027 abschließen.

In Frankfurt am Main betrifft die Umnutzung zwei Objekte. In der Stuttgarter Straße 18 nahe dem Hauptbahnhof sind 188 Apartments geplant. Die Baugenehmigung ist eingereicht und mit Entkernungsarbeiten wurde begonnen. Die Fertigstellung ist für 2027 vorgesehen. In der Bleichstraße 64 sollen 86 Einheiten entstehen; die im Jahr 2028 finalisiert werden sollen.

Auch in Dortmund treibt der Konzern zwei Projekte voran. Am Königswall 1 direkt am Hauptbahnhof baut er 51 Serviced Apartments. Sie sollen im Sommer 2026 fertig sein. Darüber hinaus entstehen in Hannover an der Karl-Wiechert-Allee 18-22 insgesamt 83 Einheiten, die 2027 vollendet werden sollen. Weitere Häuser in München, Stuttgart und Essen befinden sich laut Unternehmen in Planung.