Adagio startet Longstay-Firmenangebot

Blick in ein Apartment mit abgetrenntem Schlafbereich
Blick in ein Apartment mit abgetrenntem Schlafbereich
Großzügige Apartment wie im Adagio Original Stuttgart Neckarpark sind ideal für längere Aufenthalte. Bild: Adagio

Mit „Adagio Business +“ hat der Serviced-Apartment-Anbieter Adagio Ende April 2026 ein neues Konzept für Unternehmen und Geschäftsreisende vorgestellt. Es richtet sich an vertraglich gebundene Partner und soll vor allem mittlere und längere Buchungen planbarer machen. Die Marke reagiert damit auf die steigende Bedeutung von Dienstreisenden in ihrer Gästestruktur. Laut Adagio entfallen inzwischen rund 45 Prozent der Gäste auf diesen Bereich. Viele bleiben mehrere Tage oder Wochen an einem Ort und benötigen neben einem Arbeitsplatz auch zusätzliche Wohnfläche, flexible Buchungsbedingungen und eine bessere Kostenübersicht.

Die gewerbliche Offerte umfasst unter anderem kostenlose Stornierungen bis zum Tag vor der Anreise sowie einen frühen Check-in ab 13 Uhr. Ab acht Nächten nennt die 2007 aus einem Joint Venture von Accor und Pierre & Vacances Center Parks hervorgegangene Brand reduzierte Preise im europäischen Netzwerk und in Großbritannien. Der Rabatt liegt laut eigenen Angaben bei mindestens zehn Prozent auf die offizielle Rate. Teilnehmer können außerdem das Treueprogramm ALL – Accor Live Limitless nutzen. Derzeit wird dieses Business-Modell in 117 Häusern in Europa und Großbritannien angeboten. Master-Franchise-Betriebe zählen nicht dazu.

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Cresco: Student-Housing-Objekt in Köln

Blick in ein Studentenapartment mit Küchenzeile
Blick in ein Studentenapartment mit Küchenzeile
Das K115 by Neon Wood in Köln-Ehrenfeld. Bild: CIV

Die Cresco Immobilien Verwaltungs GmbH (CIV) hat am 29. April 2026 die Übernahme des Managements eines Student-Housing-Objekts in Köln bekanntgegeben. Auftraggeber ist BGO, der neue Eigentümer der früheren Quartillion-Immobilie am Melatengürtel 113–115 in Köln-Ehrenfeld. Das Gebäude umfasst 153 Einheiten und läuft künftig unter dem Namen „K115 by Neon Wood“.

CIV verantwortet den technischen und kaufmännischen Betrieb und bindet das Haus an die eigene Student-Housing-Plattform Neon Wood an. Mit dem Mandat wächst das von CIV betreute Portfolio auf mehr als 2.200 Einheiten in Deutschland. Das Unternehmen betreibt über Neon Wood Wohnangebote für Studierende in deutschen Metropolregionen und arbeitet dabei mit Projektentwicklern, Bestandshaltern und institutionellen Investoren zusammen.

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Landmarken Group beteiligt sich an Lively

Würfel auf Stapeln aus Münzen
Würfel auf Stapeln aus Münzen
Bild: magele-picture/stock.adobe.com

Der Senior-Living-Betreiber Lively hat Mitte April 2026 gemeinsam mit der Investmentgesellschaft Neworld eine neue Finanzierungsrunde abgeschlossen. Im Zuge der Transaktion ist die Landmarken Group als weiterer Investor eingestiegen und hält künftig knapp ein Drittel der Anteile. Neworld bleibt größter Anteilseigner, zudem beteiligt sich das Management um Lively-Gründerin und Geschäftsführerin Christina Kainz maßgeblich am Unternehmen. Der Anbieter von Co-Living-Konzepten für Senioren erhält zusätzliches Kapital im unteren einstelligen Millionenbereich und will damit weitere Standorte entwickeln, das Betriebsstrategie ausbauen und eigene Vertriebsstrukturen für Vermieter im Managementmodell schaffen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Einbindung von Senior-Living-Angeboten in Quartiersentwicklungen.

Die Partnerschaft mit der Landmarken AG soll Lively den Zugang zu weiteren Projekten eröffnen. Landmarken plant in den kommenden Jahren rund 3.700 Wohneinheiten in mehreren Quartieren, vor allem in Nordrhein-Westfalen. Daraus ergibt sich für Lively nach eigenen Angaben eine gesicherte Pipeline von sieben Destinationen mit zusammen rund 600 Wohneinheiten. Zusätzlich werden weitere Kooperationen mit Developern und Eigentümern geprüft. Lively betreibt bereits mehrere Häuser in Deutschland. In Gronau entstand im Gebäude „Weiße Dame“ ein Wohnquartier mit mehr als 120 Apartments. In Duisburg eröffnete im Mai 2025 ein Objekt mit 44 Units. Ein weiteres entsteht unter anderem in Mülheim an der Ruhr.

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Leisure-Gäste prägen Serviced-Apartment-Branche

Illustration Aufwärtstrend
Illustration Aufwärtstrend
Bild: bizvectorstock.adobe.com

Der am 21. April veröffentlichte Apartmentservice Marktreport 2026 zeigt eine deutliche Verschiebung im deutschen Serviced-Apartment-Markt: 2025 buchten erstmals mehr Freizeit- als Business-Gäste diese Assetklasse. Ihr Anteil lag bei 56 Prozent. Damit verliert das Segment einen Teil seiner früheren Ausrichtung auf berufliche und längere Aufenthalte. Die veränderte Kundenstruktur wirkt sich auf zentrale Kennzahlen aus. Die Dauer sank im Mittel weiter und lag zuletzt bei sieben Nächten. Die Auslastung blieb mit 81 Prozent auf Vorjahresniveau. Die durchschnittliche Tagesrate ging dagegen von 92 Euro auf 89,50 Euro zurück. Als Gründe gelten stärkerer Wettbewerb mit der klassischen Hotellerie, steigende Betriebskosten und eine höhere Preissensibilität bei Unternehmen.

Zwar nahmen berufsbedingte Trips 2025 wieder zu. Laut Geschäftsreiseverband VDR verzeichneten deutsche Firmen 116,1 Millionen Dienstreisen und damit 8,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Gleichzeitig achten Firmen stärker auf Budgets und Effizienz. Das belastet die Erlöse in der Serviced-Apartment-Sparte. Die Stimmung der Betreiber hat sich eingetrübt. Vor einem Jahr bewerteten noch 59 Prozent der befragten Anbieter die Entwicklung positiv, aktuell sind es 24 Prozent. Die wirtschaftliche Lage des eigenen Hauses beurteilen jedoch weiterhin rund zwei Drittel positiv. Parallel schreitet die Konsolidierung voran: Marken verschwinden, Betreiber überprüfen ihre Portfolios. In Deutschland umfasst der Sektor derzeit 59.300 Einheiten in 1.160 Immobilien mit mindestens 15 Unterkünften. Berlin zählt die meisten Objekte, München die meisten Units. Die Projektpipeline liegt wieder auf hohem Niveau. Bis 2029 könnte der Bereich um 38 Prozent wachsen, vor allem durch automatisierte Konzepte sowie die Umnutzung früherer Hotels und Büroflächen.

So!Apart 2026: Serviced-Apartment-Branche trifft sich im Metropol Berlin

So!Apart-Eventankündigung
So!Apart-Eventankündigung

Die Fachkonferenz So!Apart findet am 18. und 19. November 2026 im Metropol-Theater in Berlin statt. Der Jahreskongress markiert zugleich das 25-jährige Bestehen von Apartmentservice. Im Mittelpunkt der Veranstaltung, die sich an Betreiber, Investoren, Projektentwickler, Finanziers und ausgewählte Industriepartner aus dem Serviced-Apartment-Segment richtet, stehen die Auswirkungen veränderter Gästestrukturen, zunehmender Konsolidierung und steigenden Kostendrucks auf die weitere Entwicklung der Produktform. Die Organisatoren präsentieren Marktkennzahlen, Analysen und ein aktuelles Stimmungsbild der Branche. Themen wie Finanzierungssicherheit, belastbare Leistungsdaten und Betreiberqualität erhalten dabei eine wichtige Rolle. Parallelformate, Panels und Diskussionsrunden sollen Investitionsstrategien, regulatorische Rahmenbedingungen sowie Innovationen in Betrieb und Konzeption beleuchten. Neu ist in diesem Jahr ein Deal-Room, der den Austausch zu konkreten Projekten und Kooperationen erleichtern soll. Außerdem rücken Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz, neue Betreiber- und Nutzungskonzepte sowie nachhaltige Ansätze stärker in den Fokus.

Weitere Informationen und Anmeldung unter www.so-apart.de.

Berlin: Wilde zieht ins „Brooks on East“

Visualisierung eines modernen Gebäudes mit zwei Türmen
Visualisierung eines modernen Gebäudes mit zwei Türmen
Rendering des „Brooks on East“. Bild: Wilde/Red Square

Die irische Staycity Group will im Immobilienprojekt „Brooks on East“ einen zweiten Standort ihrer Lifestyle-Marke Wilde in Berlin realisieren. Das Unternehmen unterzeichnete hierfür Mitte April 2026 einen Pachtvertrag über 20 Jahre mit Verlängerungsoption. „Brooks on East“ gehört zur Quartiersentwicklung Media Spree. Nach der Insolvenz des ursprünglichen Bauträgers standen die Arbeiten zunächst still. Konkursverwalter Christian Otto von der Kanzlei HWW Hermann Wienberg Wilhelm sicherte 2024 eine neue Finanzierung über die bisherigen Gläubiger und brachte das Projekt so wieder zum Laufen.

Das Gesamtobjekt umfasst zwei hohe Gebäudeteile mit Sockelbereichen. Die Eröffnung des ersten Turms ist für Frühjahr/Sommer 2027 vorgesehen. Das Aparthotel soll 9.800 Quadratmeter Fläche in den beiden zwischen Ostbahnhof und Uber-Arena gelegenen Hochhäusern einnehmen. Im 95 Meter hohen Turm 1 entstehen in den ersten sechs Obergeschossen 116 Units. Im Sockelgeschoss sind eine Lobby mit Rezeption sowie eine Gastronomiefläche für Café und Bar geplant. Der 86 Meter hohe Turm 2 soll in den ersten fünf Etagen 106 weitere Apartments beherbergen. Die Straßenebene bietet Raum für ein Fitnessstudio und weitere Nebenräume. Darüber hinaus werden mehr als 350 Eigentumswohnungen mit Wohnflächen zwischen 60 und über 300 Quadratmetern realisiert, darunter Penthouses mit Blick über die Stadt. Ergänzend sind Büro-, Gastronomie- und Gewerbeflächen vorgesehen. Den Vertrieb der Eigentumswohnungen übernimmt das Berliner Maklerhaus Best Place Immobilien.

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Baustart für Limehome in Hamburg

Rendering eines modernen Backsteingebäudes mit dunklem Satteldachgeschoss
Rendering eines modernen Backsteingebäudes mit dunklem Satteldachgeschoss
Rendering des neuen Limehome in Hamburg-Harburg. Bild: Centralis

Die Centralis Immobilien Gruppe hat Anfang April 2026 in der Lüneburger Straße 5 in Hamburg-Harburg mit den Bauarbeiten für ein Serviced-Apartment-Haus begonnen. Auf dem rund 700 Quadratmeter großen Grundstück entstehen 88 Einheiten, die Limehome voraussichtlich ab dem dritten Quartal 2027 betreiben wird. Das Gebäude umfasst etwa 3.100 Quadratmeter Mietfläche und soll künftig zwischen 20 und 35 Quadratmeter große Apartments bieten. Im Erdgeschoss ist zusätzlich eine Fläche für Gastronomie oder Einzelhandel vorgesehen.

Die Nutzung des Standorts für Serviced Apartments geht auf Planungen aus dem Jahr 2018 zurück, die damals ein anderer Investor angestoßen hatte. Centralis übernahm das Projekt 2024, passte das Konzept an und setzte es gemeinsam mit dem Bauunternehmen August Prien weiter um. Der Baustart markiert den jüngsten Fortschritt in der Entwicklung. Der Standort im Süden Hamburgs liegt nahe dem S-Bahnhof Harburg-Rathaus, der in rund vier Minuten zu Fuß erreichbar ist. In der Umgebung befinden sich Grünflächen, verschiedene Nahversorgungsangebote einschließlich des Phönix-Centers sowie kulturelle Einrichtungen wie das Archäologische Museum Hamburg.

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Living Hotels: Makeover für 254 Units

Modernes Interior im Maisonette-Stil
Modernes Interior im Maisonette-Stil
254 Einheiten erhielten ein frisches Look & Feel. Bild: C. Behnke

Im Zuge einer kompletten Renovierung mit umfangreichem Redesign hat Living Hotels in seinen Häusern in München, Nürnberg und Frankfurt 254 Einheiten neu strukturiert. Nachdem im ersten Schritt über 500 Business- und Doppelzimmer an vier Standorten, die vor dem Jahr 2000 eröffneten, vollständig überarbeitet worden waren, lag der Fokus jetzt auf Maisonetten, Studios und Sondertypen mit Flächen zwischen 30 und 50 Quadratmetern.

Die eigentümergeführte Hotelgruppe arbeitete dabei mit der Hotelentwicklungs- und Architektur-Firma Appia Contract aus Dietersburg in Niederbayern zusammen. Für größtmögliche Flexibilität rissen die Projektpartner Wände ein, versetzten sie und verbanden Zimmer miteinander, um neue Raumzuschnitte zu realisieren. Die Einheiten verfügen heute über eine funktionalere Aufteilung, optimierte Stauraumlösungen, Parkettböden und von Appia gefertigte Möbel. Herzstück der Unterkünfte bilden die vollausgestatteten Küchen, die zuvor in Nischen und Fluren lagen und jetzt in offene Wohnbereiche integriert sind. Die Hotelgruppe reagiert damit auf den veränderten Stellenwert der Küche, die inzwischen als zentraler Bereich gilt. Auch die Bäder erfuhren ein Update – sowohl bei der Ausstattung als auch bei der Größe. Sie präsentieren sich pur und geradlinig in Weiß, mit Metrofliesen und Holzelementen.

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