Cresco: Student-Housing-Objekt in Köln

Blick in ein Studentenapartment mit Küchenzeile
Blick in ein Studentenapartment mit Küchenzeile
Das K115 by Neon Wood in Köln-Ehrenfeld. Bild: CIV

Die Cresco Immobilien Verwaltungs GmbH (CIV) hat am 29. April 2026 die Übernahme des Managements eines Student-Housing-Objekts in Köln bekanntgegeben. Auftraggeber ist BGO, der neue Eigentümer der früheren Quartillion-Immobilie am Melatengürtel 113–115 in Köln-Ehrenfeld. Das Gebäude umfasst 153 Einheiten und läuft künftig unter dem Namen „K115 by Neon Wood“.

CIV verantwortet den technischen und kaufmännischen Betrieb und bindet das Haus an die eigene Student-Housing-Plattform Neon Wood an. Mit dem Mandat wächst das von CIV betreute Portfolio auf mehr als 2.200 Einheiten in Deutschland. Das Unternehmen betreibt über Neon Wood Wohnangebote für Studierende in deutschen Metropolregionen und arbeitet dabei mit Projektentwicklern, Bestandshaltern und institutionellen Investoren zusammen.

>> Weitere Informationen zu eröffneten und geplanten Neon-Wood-Projekten finden Sie in unserer Apartment-Datenbank.

Aufwärtstrend für studentisches Wohnen

Bei einer Online-Konferenz mit dem Titel „Semesterstart in Deutschland – Perspektiven für Student Housing und Micro Living“ waren sich die drei Referenten einig, dass sich die Assetklasse des studentischen Wohnens künftig sehr positiv entwickeln wird. Rainer Nonnengässer, International Campus, Alexander Lackner, neworld, und Amar Eskef, 21st Real Estate, gehen davon aus, dass die Coronapandemie das Marktsegment nur kurzzeitig ausgebremst hat. Zum Start des Wintersemesters 2021/22 im Oktober kehren die Studierenden (auch aus dem Ausland) zurück an die Universitäten und Hochschulen oder beginnen dort ihre akademische Laufbahn. Die Entwicklung, dass immer mehr Menschen ein Studium anfangen (durchschnittliches jährliches Plus von 2,3 Prozent), wird laut den Experten anhalten und gemeinsam mit den Nachhol-Effekten aus der Coronazeit aller Voraussicht nach zu einem Rekordsemester führen. Das wird sich auch auf den Wohnungsmarkt in den Universitätsstädten auswirken: Schätzungen erwarten etwa 630.000 Studierende auf der Suche nach bezahlbarem Wohnraum.

Lehren aus der Pandemie

Das Coronavirus hat zwischenmenschliche Kontakte in den Vordergrund gerückt. Aus diesem Grund gewinnen Communityflächen bei der Entwicklung neuer Wohnkonzepte an Bedeutung. Aufgrund des empfohlenen Mindestabstands von 1,5 m müssen öffentliche Areale, Gemeinschaftsbereiche und Lernräume etc. großzügiger bemessen sein.

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