Limehome expandiert in Deutschland

Rendering eines mehrstockigen modernen Hauses in einer Ecklage
Rendering eines mehrstockigen modernen Hauses in einer Ecklage
Rendering des Limehome-Standorts Hohe Straße in Köln. Bild: Kadawittfeldarchitektur

Der Apartment-Anbieter Limehome baut seine Präsenz in deutschen Metropolen weiter aus und realisiert gemeinsam mit institutionellen Investoren fünf neue Projekte mit insgesamt über 500 Einheiten. Die Vorhaben markieren eine Premiere der Zusammenarbeit mit GSG Berlin und Deka Immobilien.

In Köln hat sich Limehome in den vergangenen sechs Monaten drei neue Standorte vertraglich gesichert. Rund um den Alten Markt in der Altstadt entstehen bis Mitte 2028 insgesamt 160 Apartments in zwei gemischt genutzten Gebäuden – unter anderem im revitalisierten Mantelhaus. Für die Projekte kooperiert der Betreiber mit Aachener Grundvermögen und Ehret + Klein, die Flächen betragen rund 4.300 und 2.800 Quadratmeter. Zusätzlich entsteht im Stadtteil Ehrenfeld ein Neubau mit mehr als 150 Wohneinheiten auf circa 6.000 Quadratmetern. Die Eröffnung ist für 2028 geplant.

In Berlin adaptiert GSG Berlin erstmals Flächen für Serviced Apartments und entwickelt rund 120 Unterkünfte auf 6.000 Quadratmetern. Limehome wird dort als Hauptmieter bis Ende 2027 fünf Stockwerke einer umfassend modernisierten Immobilie übernehmen. In Hamburg wird das Metropolis-Haus zwischen Gänsemarkt und Staatsoper für Limehome umgebaut. Ehemalige Büroräume werden in Zusammenarbeit mit Deka Immobilien in 90 Apartments umgewandelt. Die Umbauarbeiten auf der 4.000 Quadratmeter großen Fläche im Stadtzentrum sollen Anfang 2026 starten.

Zudem meldet Limehome Weiterveräußerungen zweier Entwicklungen mit Limehome-Anteil als Ankermieter in Mannheim und Heidelberg. Das Mannheimer Mixed-Use-Projekt New7 sowie einem Haus an der Kurfürstenanlage in Heidelberg wurden von Diringer & Scheidel als sogenannte Forward Deals an institutionelle Investoren verkauft.

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A by Adina kommt an den Kurfürstendamm

Rendering eines Hochhauses zwischen zwei modernen Gebäuden
Rendering eines Hochhauses zwischen zwei modernen Gebäuden
Rendering des Quartiers Fürst in Berlin. Bild: Fürst/A by Adina Vienna Danube

Im Stadtquartier am Kurfürstendamm entsteht das erste Apartmenthotel der Premium-Marke A by Adina in Deutschland. Die australische TFE Hotels Group mietet dafür acht Etagen des Quartiers Fürst und plant auf rund 8.000 Quadratmetern insgesamt 161 hochwertige Studios und Apartments. Ergänzt wird das Angebot durch ein Restaurant, eine Bar sowie eine Lounge mit Terrasse im Erdgeschoss. Die Eröffnung ist für Mitte 2027 geplant.

Das Mixed-Use-Areal auf dem Gelände des ehemaligen Kudamm Karrees entwickelt sich zunehmend zu einem neuen Anlaufpunkt in der City West und bietet auf über 100.000 Quadratmetern Flächen für Büros, Handel, Kultur und Gastronomie. Bereits ansässig sind unter anderem REWE, RTL und Mindspace. Mit dem Serviced-Apartment-Anbieter aus Downunder erweitert der Standort sein Angebot um Hotelbetrieb.

Der Abschluss des Mietvertrags wurde von JLL Hotels & Hospitality begleitet; auf Vermieterseite koordinierte Dunman Capital. Die rechtliche Beratung erfolgte durch Greenberg Traurig Germany sowie Hogan Lovells.

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Accor bringt Mercure Living nach Deutschland

Modernes Backsteingebäude
Modernes Backsteingebäude
Rendering des Mercure Living Heide. Bild: CIC Hospitality

Die französische Hotelgruppe Accor und der norwegische Betreiber CIC Hospitality wollen 2026 das Mercure Living Heide eröffnen – und führen damit das Longstay-Konzept der Marke zum ersten Mal in Deutschland ein. Der Neubau im Zentrum der schleswig-holsteinischen Stadt mit rund 22.000 Einwohnern wird 106 Zimmer, darunter 27 mit Kitchenette bieten. Ergänzend zum klassischen Hotelbetrieb sind auch Wohneinheiten für längere Buchungen geplant.

Neben einem Frühstücksbereich stehen den Gästen auch ein Restaurant, eine Bar, ein Fitnessstudio sowie eine Tiefgarage mit Fahrradstellplätzen zur Verfügung. Die Gestaltung orientiert sich an lokalen Standards und soll zudem einen Bezug zur Umgebung schaffen. Damit reagiert Accor auf eine zunehmende Nachfrage nach flexiblen und längeren Übernachtungsmöglichkeiten. Laut einer Umfrage des Unternehmens beabsichtigen etwa 25 Prozent der befragten Europäer im laufenden Jahr eine Workation – also die Kombination aus Arbeit und Urlaub.

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I Live kommt nach Saarbrücken

Rendering eines modernen Gebäudes
Rendering eines modernen Gebäudes
Rendering des Neubaus für das I Live in Saarbrücken. Bild: I Live

Auf dem Gelände der früheren Stadtwerke zwischen der Hohenzollernstraße und der Autobahn 620 beabsichtig die Weisenburger Projekt GmbH gemeinsam mit der I Live Group den Bau von 198 möblierten Einheiten und einer Kindertagesstätte. Die Umbauarbeiten im alten Verwaltungsgebäude laufen bereits, im Frühjahr 2026 soll der Neubau starten – vorbehaltlich der noch ausstehenden Baugenehmigung.

Geplant werden vor allem Singlestudios mit Flächen zwischen 27 und 41 Quadratmetern, zudem acht Wohngemeinschaften. Als Zielgruppe nennt der Immobilienentwickler Studierende, junge Berufstätige und Pendler. Sie sollen von gemeinschaftlichen Angeboten wie Lounge, Fitnessraum, Kino, Event-Küche und Lernbereichen profitieren. Eine Dachterrasse ist ebenfalls vorgesehen. Unter dem Neubau entsteht eine Tiefgarage mit 50 PKW-Stellplätzen, dazu gibt es Abstellplätze für Fahrräder. Im Erdgeschoss und ersten Stock wird eine neue Kita eingerichtet. Das Areal grenzt an einen Park mit altem Baumbestand – die Fläche wird an die Stadt übergeben und künftig öffentlich nutzbar sein. Die Fertigstellung ist für März 2028 avisiert. Die Vermarktung hat bereits begonnen, die Einstiegspreise liegen bei etwa 130.000 Euro je Einheit.

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München: Bob W plant weiteres Haus

Modernes mehrstöckiges Gebäude
Modernes mehrstöckiges Gebäude
Nach der Modernisierung übernimmt Bob W das ehemalige Pandion Boardinghouse. Bild: Pandion

Die Immobilien-Investmentgesellschaft Peterborough Capital (PBC) mit Sitz in Luxemburg und der lokale Partner DW Real Estate (DWRE) haben im Münchner Stadtteil Arnulfpark ein Mischobjekt von der Pandion AG übernommen. Das Gebäude an der Lilli-Palmer-Straße befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Donnersbergerbrücke und profitiert von der zentralen Lage im sogenannten Tech Quarter, das als Standort großer Technologieunternehmen wie Google, Apple, Salesforce und Check24 gilt.

Das Gebäude verfügt über insgesamt rund 1.500 Quadratmeter Nutzfläche, verteilt auf fünf Etagen. Vorgesehen ist eine umfassende Modernisierung. Das bestehende Boardinghouse mit 21 Apartments soll aufgewertet und bisher ungenutzte Büroflächen in zusätzliche Serviced Apartments umgewandelt werden. Vier Stockwerke sind künftig für moderne, voll ausgestattete Wohneinheiten vorgesehen, während das Dachgeschoss als Bürofläche erhalten bleibt. Eine Tiefgarage steht für Nutzer und Bewohner zur Verfügung.

Das Boardinghouse wurde zuvor über viele Jahre von Pandion selbst betrieben. Mit dem Eigentümerwechsel wurde ein langfristiger Mietvertrag mit dem Serviced-Apartment-Betreiber Bob W abgeschlossen, der nach Beendigung der Umbauarbeiten den Betrieb übernehmen wird. Bob W betreibt europaweit über 5.000 Einheiten und richtet sich mit einem digitalen Konzept an Gäste mit kurzfristigem oder längerem Aufenthalt.

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Ein Schlafwerk für Köln

Schlichtes und modernes Einzelzimmer
Zimmer mit Einzelbett
Wie in Stuttgart werden auch die Zimmer in Köln funktional gestaltet sein. Bild: DQuadrat Living

Nach einem ersten Standort 2018 in Stuttgart-Nord, eröffnet im Oktober der zweite Ableger der Marke Das Schlafwerk in der Rheinmetropole. Das neue Gebäude der Brand, die zur DQuadrat Living GmbH gehört, liegt in der Nähe der Messe Köln und bietet insgesamt 130 Zimmer. Das Konzept setzt auf preisgünstige Unterkünfte für unterschiedliche Zielgruppen, darunter Handwerker-Teams, Familien und Backpacker. Zur Verfügung stehen Einzel-, Doppel-, Dreibett- und Teamzimmer. Die Teamzimmer verfügen über voll ausgestattete Küchen, während sich in den Einzelzimmern mobile Küchen befinden. So soll auch bei längerem Aufenthalt eine flexible Selbstversorgung möglich sein. Die Zimmer sind funktional und modern ausgestattet. Im Gegensatz zum Stuttgarter Objekt, das aus teilweise recycelten Frachtcontainern besteht, wurde für den Kölner Neuzugang konventionelle Betonbauweise gewählt.

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PGIM setzt auf Micro-Living

Eckgebäude unten weiß Dachgeschoss grau
Eckgebäude unten weiß Dachgeschoss grau
Das leerstehende Bürogebäude soll in kleine Apartments umgewandelt werden. Bild: PGIM

Der Asset Manager PGIM hat in Frankfurt eine leerstehende Büroimmobilie im Stadtteil Gallus erworben und plant einen umfassenden Umbau zu Wohnraum. Das achtgeschossige Gebäude mit einer Bruttogeschossfläche von etwa 15.000 Quadratmetern soll künftig mehr als 300 Einheiten bieten. Geplant sind neben kleinen Apartments auch Studentenunterkünfte sowie gemeinschaftlich nutzbare Flächen wie Co-Working-Bereiche, Fitness- und Wellnesszonen sowie soziale Treffpunkte. Für das neue Wohngebäude wird eine DGNB-Zertifizierung in Gold und eine hohe Energieeffizienz angestrebt. Maßgeblich für die Entscheidung waren die Sozialstruktur des Quartiers und die gute Verkehrsanbindung.

Die Transaktion wurde im Rahmen von PGIMs europäischer Value-Add-Strategie durchgeführt. Verkäufer der Immobilie ist die Cells Group. Es handelt sich um die zweite Akquisition von OmniLiv, der auf Micro-Living spezialisierten deutschen Plattform von PGIM. Zuvor erwarb diese bereits ein Office-Gebäude in Berlin, das ebenfalls zu Wohnzwecken umgenutzt wird.

Die Nachfrage nach kompaktem Wohnraum in deutschen Großstädten steigt weiter. Die Umnutzung von Gewerbeobjekten gilt als eine Antwort auf den angespannten Wohnungsmarkt, insbesondere für junge Berufstätige und Studierende. Der Standort überzeugt durch seine Nähe zum Frankfurter Finanzviertel und die städtebauliche Dynamik der vergangenen Jahre hat das Stadtviertel, dessen Wahrzeichen die Galluswarte ist, für urbane Zielgruppen zunehmend attraktiv gemacht.

Nena expandiert in Essen

Plan eines siebengeschossigen Eckgebäudes
Plan eines siebengeschossigen Eckgebäudes
In Essen entstehen auf sieben Stockwerken 96 neue Apartments. Bild: ARC4U

Seinen fünften Standort plant Nena Hospitality in der Ruhrmetropole. Nach bereits bestehenden Häusern in Bremen, Berlin, Bochum und München erweitert der Anbieter sein Netz damit erstmals in die westdeutsche Großstadt.

Das Apartmenthaus wird auf sieben Etagen 96 Studios mit eigenen Küchen bieten, die Wohnflächen liegen zwischen 17 und 28 Quadratmetern. Im Erdgeschoss ist neben einer kleinen Lounge ein extern betriebenes Café vorgesehen, das auch Frühstück anbietet. Die technische Ausstattung soll den Standards der Münchner Häuser entsprechen, unter anderem mit digitalen Zugangssystemen und hauseigenen Waschräumen. Bauherr ist die PV 13. Objektgesellschaft mbH, ein Unternehmen der Property Ventures Gruppe aus Köln. Der Beginn der Realisierung ist für Anfang 2026 avisiert, die Eröffnung soll im ersten Quartal 2028 erfolgen.

Geschäftsführer Florian Wichelmann sieht Essen als attraktiven Standort: Die Stadt bietet zahlreiche Großunternehmen, ein vielfältiges Kulturangebot und gilt als bedeutende Einkaufsstadt. Die positiven Erfahrungen in Bochum hätten die Expansion ins Ruhrgebiet begünstigt.

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The Flag: Gleich zwei neue Projekte in Köln

Porträtfoto von Dr. Elke Muhr mit Andreas WOlter
Porträtfoto von Dr. Elke Muhr mit Andreas WOlter
Dr. Elke Muhr, Geschäftsführerin von The Flag mit Bürgermeister Andreas Wolter. Bild: The Flag Holding

Ende August hat eine neue Apartmentanlage an der Neusser Straße in Köln-Nippes ihr Richtfest gefeiert. Das Familienunternehmen The Flag baut auf dem Gelände eines ehemaligen Verwaltungsgebäudes der Generalzolldirektion 137 Wohneinheiten, die speziell für Studierende und Berufseinsteiger konzipiert sind. Neben Projektbeteiligten nahmen auch Nachbarn sowie der Kölner Bürgermeister Andreas Wolter teil.

Das Bauvorhaben liegt im Zeitplan: Die Hauptfassade ist fertiggestellt, aktuell läuft die Aufstockung. Eine Musterwohnung ist bereits begehbar, die Gesamtfertigstellung ist für Ende 2025 vorgesehen. Anfang 2026 sollen die ersten Mieter einziehen können. Die zukünftigen Apartments sind mit kompakten Grundrissen, gemeinschaftlichen Flächen und guter Anbindung im beliebten Viertel Nippes ganz auf die Bedürfnisse junger Menschen zugeschnitten.

Parallel entwickelt die Immobilienfirma ein weiteres Haus in Domnähe. In der Marspfortengasse wird ein Wohngebäude mit ähnlichem Konzept realisiert, wobei 30 Prozent der Fläche als geförderte Wohnungen entstehen. Beide Bauvorhaben sollen bezahlbaren Wohnraum schaffen und zur sozialen Durchmischung beitragen. Die Stadt Köln ist laut The Flag eng in die Planungen eingebunden.

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Limehome: Baustart in Zuffenhausen

Visualisierung eines fünfgeschossigen Gebäudes
Visualisierung eines fünfgeschossigen Gebäudes
Visualisierung des geplanten Hauses mit 125 Apartments. Bild: Watzl Group

Im Stuttgarter Stadtteil Zuffenhausen nimmt ein neues Projekt Gestalt an: In der Porschestraße 1 entstehen auf rund 6.600 Quadratmetern insgesamt 125 Apartmenteinheiten. Betreiber wird Limehome sein und hat hierfür mit der Watzl Group einen Mietvertrag über 20 Jahre vereinbart. Darüber hinaus sind ein Gemeinschaftsbereich im Erdgeschoss sowie eine Dachterrasse vorgesehen. Das Grundstück liegt direkt an der U-Bahn-Station „Wimpfener Straße“, wodurch eine sehr gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr gewährleistet ist.

Finanziert wird das Vorhaben durch eine Kooperation zwischen Watzl, und einem Family Office aus Katar, das sich im Rahmen eines Joint Ventures an der Realisierung beteiligt. Nach behördlicher Freigabe steht der Auswahlprozess für den federführenden Auftragnehmer kurz vor dem Abschluss. Das Interesse am Standort ist groß: Bereits in der frühen Planungsphase wurden 15 Absichtserklärungen verschiedener Hotel- und Apartmentanbieter eingereicht.

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