Spannende Talks auf der Intergastra

Das Messejahr 2021 startet mit interessanten digitalen Formaten. Nach einem fulminanten Auftakt durch die Messe BAU geht es u. a. im März weiter mit der Intergastra, die dieses Jahr außerhalb ihres zweijährigen Turnus digital stattfindet. Vom 8. bis 10. März 2021 wartet die Messe Stuttgart mit einem vielfältigen Programm auf, begleitet von zahlreichen Partnern und Ausstellern. Auch wir sind wieder mit spannenden Programmpunkten dabei:

 

8.3. 13 Uhr: Planung und Plausibilisierung von F&B-Flächen in Hotels

Moderation: Martin Gräber, Organisationsteam AK Hotelimmobilien

Im Gespräch mit:

  • Tina Froböse, Managing Partner von SELECT Hotel Advisory Services und Leiterin der Fachgruppe „Food & Beverage“ des AK Hotelimmobilien
    zur AK-Publikation über F&B-Flächen und
  • Martin Weiser, Lichtplaner, weiser.lighting und
  • Karsten Missal, Geschäftsführer von Missal Leuchten und Mitglied im AK Hotelimmobilien
    zum Thema Beleuchtungskonzepte für die Hotelgastronomie

Partner:

 

 

8.3. 16 Uhr: Wandel der Stadthotellerie

„CoLiving, HotelOffice, Apartments für Kurzurlaube – Krise vs. Chancen“

 

Moderation: Sandra Lederer, Chefredakteurin von hotelbau und der Apartment Community

  • Manfred Ronstedt, Ronstedt hotel concepts
  • Christoph Schmidt, Schmidt Planungsgesellschaft
  • Udo Jungebloed, Häfele Objektvertrieb
  • Bruno Marti, Chief Brand Officer, 25hours Hotel Company

 

9.3. 13 Uhr: Trendthema Mikroapartments – großer Nutzen auf kleinem Raum

Moderation: Sandra Lederer, Chefredakteurin von hotelbau und der Apartment Community

Impulsvortrag: Mikroapartments – ein (neuer) Stern am Immobilienmarkt mit

  • Markus Elmer, Investment Advisory Team, Cushman & Wakefield

Anschließende Gesprächsrunde über Planung, Konzepte und Zukunftsaussichten mit:

  • Heinrich Böhm, Partner bei JOI-Design Innenarchitekten
  • Benjamin Oeckl, Geschäftsführer von BelForm
  • Richard Wörösch, Managing Director, i Live Group

Partner:

 

Weitere Informationen zur digitalen Messe: https://www.messe-stuttgart.de/intergastra/intergastra-digital/

Neuer Business Growth Associate bei Longevity Partners

Julian Marwitz wurde mit Wirkung zum 1. Februar 2021 zum Business Growth Associate bei Longevity Partners ernannt. Das 2015 gegründete Unternehmen berät Immobilieninvestoren bei den Themen Nachhaltigkeit und Energie. Es setzt sich dafür ein, die vom Menschen bebaute Umgebung verantwortungsvoller, kohlenstoffneutraler und robuster zu gestalten. Und in diesem Bereich hat das neue Teammitglied bereits Erfahrung.  Marwitz war zuletzt Business Developer bei Urbanomy, einem Beratungsunternehmen im Bereich Stadt- und Energieplanung. Außerdem gründete er bereits zwei Firmen, die sich auf das Thema Energieeffizienz in Gebäuden spezialisieren. In seiner neuen Rolle kümmert sich der 34-Jährige um die Betreuung von Bestandskunden wie CBRE Global Investors, Officefirst, Patrizia, AXA IM – Real Assets, Invesco und AEW Europe sowie um die Neuansprache von Kunden in Deutschland. Zudem passt er Strategien zur Dekarbonisierung von Portfolios und Unternehmen an die sich stetig verschärfende ESG-Gesetzgebung an.

Bild: Julian Marwitz/privat

Stayery wächst weiter

Zwei neue Eröffnungen und die Ausweitung der Projektpipeline stehen für 2021 auf der Agenda der Serviced-Apartment-Marke Stayery. In diesem Jahr gehen die Häuser in Frankfurt am Main mit 139 Einheiten und in Köln mit 30 Einheiten an den Start. Zudem soll die bereits gesicherte Pipeline, aktuell bestehend aus 331 weiteren Apartments an den drei Standorten Dresden, Mönchengladbach und Stuttgart weiter ausgebaut werden. Informationen zu kommenden Stayery-Häusern finden Sie in unserer Projekte-Datenbank. Um das geplante Wachstum umzusetzen, zieht Geschäftsführer Hannibal DuMont Schütte auch die Umwandlung von Bestandshotels in Erwägung, auf Basis des modularen Zimmerkonzepts der Marke.

Auf 2020 blickt er verhältnismäßig zufrieden zurück: „Das vergangene Jahr war auch für uns eine neue Herausforderung. Aber aufgrund des hohen Anteils an Longstayern konnten wir trotz der Corona-Pandemie in Berlin auch 2020 eine Auslastung von knapp 70 Prozent erzielen und lagen damit deutlich über dem Marktdurchschnitt von 31 Prozent. Auch mit dem Ergebnis der Stayery Bielefeld sind wir zufrieden, insbesondere, wenn man berücksichtigt, dass wir erst kurz vor dem Ausbruch der Pandemie eröffnet haben. Vor allem im dritten Quartal haben wir insgesamt eine sehr schnelle Erholung gesehen und bereits Umsätze auf Vorkrisenniveau erzielt. Unsere Hypothese, dass Serviced Apartments sehr krisenresistent sind, hat sich 2020 bestätigt.“ Dies führt DuMont Schütte vor allem auf Faktoren wie abgeschlossene Wohneinheiten, inkludierte Küchen und digitale Zugänge zurück, die ein Social Distancing ermöglichen. Daher setzt Stayery auch weiterhin auf die Digitalisierung als wesentlichen Faktor des Geschäftsmodells.

Erfahren Sie mehr über Stayery im exklusiven Markenporträt.

Hannibal DuMont Schütte (links) und Robert Grüschow (rechts). Bild: the phillys

Living Hotels: Fitness für den Geist

Im Rahmen einer Kooperation mit der App Mindshine bietet Living Hotels seinen Gästen und Mitarbeitern einen besonderen Service für das geistige Wohlbefinden. Das neue Mental-Coaching-Angebot kann kostenlos in allen deutschen und österreichischen Häusern genutzt werden. Gäste erhalten beim Check-in einen persönlichen Zugang, der ihnen für drei Monate den Zugriff aus zwölf verschiedene Vier-Wochen-Pläne erlaubt. Zur Auswahl stehen Themen wie „positiver Denken“, „selbstbewusster agieren“ oder „mehr Fokus haben“. Mitarbeiter können über das Intranet darauf zugreifen.

Damit will Living Hotels seinen Beitrag dazu leisten, die aktuelle Lage erträglicher zu machen – für Gäste, die aus verschiedenen Gründen trotzdem reisen müssen oder nicht zuhause sein können, aber auch für Mitarbeiter, die es zurzeit in der Hospitality-Branche alles andere als leicht haben. Nach dem Motto „besondere Zeiten erfordern besondere Lösungsansätze“ soll dieser Service für mehr mentales Wohlbefinden sorgen und zugleich die eigene Resilienz stärken.

Bild: Christian Behnke/Living Hotels/Mindshine

neworld plant Portfolio über 2 Mrd. Euro

Die neu gegründete Investmentgesellschaft neworld verfolgt ehrgeizige Ziele: In den kommenden Jahren soll ein Portfolio aus mehreren Beteiligungen und Immobilien im Wert von mehr als 2 Mrd. Euro aufgebaut werden. Dies will das Unternehmen durch weitere Investments in den Bereichen Bildung, Office-as-a-Service, Healthcare, Elderly Living und Urban Farming erreichen. Bisher ist neworld an den Betreiberkonzepten Stayery, The Base und Kinderhut strategisch beteiligt und will auch hier mit bis zu drei weiteren Standorten pro Beteiligung in 2021 wachsen.

Für die Entwicklung neuer Stayery-Häuser (Serviced Apartments) steht ein Investmentvolumen von etwa 250 bis 300 Mio. Euro bereit. Neben den bestehenden Standorten in Berlin und in Bielefeld sowie den bereits in der Pipeline befindlichen Neueröffnungen in Köln und Frankfurt für 2021, hat Stayery die Eröffnung neuer Häuser in Mönchengladbach und Dresden für 2022 angekündigt.

Auch The Base gehört zum neworld-Portfolio. Die Co-Living-Spaces bieten ihren Bewohnern durch unterschiedliche Gemeinschaftsflächen Platz zum Austausch. Die Projekte fokussieren auf zentrale Standorte in den deutschen Top-7-Städten und europäischen Metropolen. Dabei sind sowohl die Realisierung von Neubauprojekten wie auch die Restrukturierung bestehender Gebäude geplant. Das erste Objekt geht im ersten Halbjahr 2021 in Berlin-Pankow mit rund 320 Apartments an den Start. Bis 2025 wird die Eröffnung von mindestens 15 Häusern oder etwa 5.000 Einheiten in Deutschland und Europa avisiert. Seit Dezember 2020 ist Alexander Lackner Teil des Beirats.

Bild: STAYERY

Vienna House verkauft Projekt R.evo an Kerbler-Gruppe

Erst kürzlich hat Vienna House 23 gepachtete Häuser an die HR Group abgegeben, nun trennt sie sich von fünf weiteren Immobilien. Hogan Lovells stand der Gruppe bei dieser Transaktion beratend zur Seite und gibt an, dass es sich bei dem neuen Eigentümer um die Wiener Kerbler-Gruppe handelt. Veräußert wurden das Projekt R.evo in München mit 607 Apartments, dessen Fertigstellung für 2022 geplant ist, zudem das Vienna House QF Dresden, das Vienna House Stadt Hamburg Wismar, das Vienna Townhouse Berlin und das Vienna Townhouse Bach Leipzig.

Über R.evo

Hinter R.evo steht ein Mischkonzept aus Hotel, Apartments und Co-Living, das vom gesellschaftlichen Wandel inspiriert ist. Darauf abgestimmt ist auch der Markenname, der die Begriffe „Revolution“ und „Evolution“ miteinander verbindet. Optisch untermalt wird dies durch einen Punkt, der die beiden ersten Buchstaben „R“ und „e“ trennt. Mit 607 Einheiten und mehr als 20 Kategorien auf die Geschosse 1 bis 16 verteilt soll das Konzept in München auf die verschiedenen Bedürfnisse der Gäste eingehen. Darüber hinaus werden zahlreiche gemeinschaftlich genutzte Flächen integriert.

Rendering: Schimpel & Winter

GBI erweitert Führungsmannschaft

Der Immobilienentwickler GBI hat zwei personelle Veränderungen im Führungsteam bekannt gegeben: Simon Hübner (30, Bild links) ist neu im Vorstand der GBI Holding AG und Daniel Zawe (34, Bild rechts) übernimmt die Geschäftsführung des Tochterunternehmens Smartments business. Hübner bleibt Geschäftsführer der GBI Wohnungsbau GmbH und wird zusätzlich für den Ausbau dieses Bereiches verantwortlich sein. Damit will die Unternehmensgruppe die Bedeutung von Wohnimmobilien im GBI-Portfolio unterstreichen. Neben Sprecher Reiner Nittka und Simon Hübner sitzen zudem Dagmar Specht, Clemens Jung sowie Bernd Reitenspieß im Holding-Vorstand.

Zum neuen Geschäftsbereich von Zawe gehört sowohl die in Deutschland tätige SMARTments business Betriebsgesellschaft mbH als auch die in Österreich zuständige SMARTments Ges.m.b.H. Durch die verstärkte Nachfrage in der Pandemie sollen auf beiden Märkten neue Serviced-Apartments-Standorte erschlossen werden. Zawe folgt auf Reiner Nittka, der aus der Geschäftsführung der Smartments business ausscheidet und damit Platz für den Nachwuchs im Unternehmen machen will. Der neue Geschäftsführer wird künftig gemeinsam mit Burak Ünver (ebenfalls Smartments business-Geschäftsführer) zusammenarbeiten und die Digitalisierung der Apartments sowie der Prozesse weiter vorantreiben, u. a. in den neuen Häusern in Mannheim und Wien (Eröffnung 2021).

Über die GBI Wohnungsbau

Die GBI AG und ihre Schwestergesellschaft GBI Wohnungsbau GmbH entwickeln Hotel-, Apartment- und Wohnprojekte. Allein oder mit Partnern konnten seit der Gründung im Jahr 2001 Immobilien in Deutschland und Österreich mit einem Volumen von rund 2 Mrd. Euro verkauft bzw. platziert werden. Die GBI Wohnungsbau ist sowohl im Bereich der Smartments student, der Smartments living als auch im klassischen geförderten Wohnungsbau bundesweit tätig. Hinzu kommt die Entwicklung der neuen Smartments living Projekte in Hamburg und Wiesbaden. Ein deutlich wachsender Tätigkeitsbereich sind Entwicklungen im freifinanzierten und geförderten Mietwohnungsbau.

Ein Markenporträt über die GBI-Marken finden Sie in Kürze in der Apartment Community.

Bild links: Simon Glasow Fotografie, Bild rechts: Annette Koroll

Union Investment übernimmt Mikroapartments in Wiesbaden

Für seinen Spezialfonds Urban Living Nr. 1 hat Union Investment 107 Mikroapartments in Wiesbaden vom Projektentwickler GBI erworben. Der Fonds fokussiert sich auf kleinteiliges Wohnen in urbaner Lage für bspw. Studenten, Berufseinsteiger und Fernpendler in Europa mit Schwerpunkt auf Deutschland.

Wie geplant konnte das Haus mit voll möblierten Ein- und Zwei-Zimmer-Apartments Ende 2020 eröffnen. Die Einheiten der Marke Urban Base umfassen 30 bis 50 qm, mit Essbereich, Küchenzeile, Badezimmer, Wohn- und Schlafbereich sowie Balkon. Hinzu kommen 107 Pkw-Stellplätze, teilweise mit E-Ladestation. Die Anlage im Zentrum Wiesbadens befindet sich in der Nähe von Casino und Kurpark, mit guter ÖPNV-Anbindung.

Bild: Union Investment

Luwin Real Estate spart CO2

Westbridge Advisory hat von der Luwin Real Estate Management den Auftrag erhalten, den Energieverbrauch einiger Bestandsimmobilien des Investment- und Asset-Managers an den Standorten Frankfurt und Hamburg zu überprüfen. Dabei nahm Westbridge gemeinsam mit den Auftraggebern die Energielieferverträge und die Energieeffizienz der Gebäude in Augenschein, um diese zu optimieren. Im Zuge dessen kam es zu einer Neuausschreibung der Energieverträge bzw. der Gebäudewartung.

Durch die Energieeinsparungen in den Gebäuden und die Umstellung auf Öko-Strom mithilfe von Westbridge konnte Luwin rund 1.700 t COim One Goetheplaza und Meandris in Frankfurt am Main sowie dem Kaiserkai 1 in Hamburg einsparen.

777 Capital Partners entwickelt Mikroapartments

Das Immobilienunternehmen 777 Capital Partners AG hat sein erstes Projekt, eine Anlage mit Mikroapartments in Berlin-Mitte, verkündet. Die Baugenehmigung dafür liegt bereits vor. Das Objekt mit einer Fläche von etwa 5.700 qm soll Ende 2022 an den Start gehen. Während eine Kindertagesstätte bereits als erster Mieter feststeht, ist noch nicht bekannt, wie viele Wohneinheiten auf dem Areal entstehen werden. Das Investitionsvolumen für das Konzept mit Gemeinschaftsflächen zum Leben und Arbeiten beläuft sich auf etwa 65 Mio. Euro.