I Live plant Apartments in Lübeck

Für das Quartier „Neue Meile“ in der Hansestadt Lübeck haben Die Wohnkompanie Nord GmbH und die I Live Group eine Partnerschaft geschlossen. Im nördlichen Teil des alten Güterbahnhofs in Lübeck-St. Lorenz, auf dem historische Güterhallen und ein denkmalgeschützter Wasserturm stehen, sind auf einer 21.000 qm großen Fläche rund 500 Wohneinheiten geplant. Neben 333 Mikroapartments sollen auch 153 Serviced Apartments der Marke Rioca entstehen. Beide Konzepte, deren Fertigstellung 2025 erfolgen soll, entwickelt die I Live Group.

Insgesamt wird das Quartier eine Fläche von 80.0000 qm besitzen. Auf der südlichen Fläche entwickelt Die Wohnkompanie Nord GmbH 339 Wohnungen, davon 47 als Stadthäuser. Zusätzlich wird sich eine Parkanlage mit über 26.000 qm durch die „Neue Meile“ ziehen. Der Standort kann mit seiner Nähe zur Altstadt und der direkten Anbindung an den Lübecker Bahnhof punkten.

Bild: Die Wohnkompanie Nord GmbH

Revitalis entwickelt Quartier in Erfurt

Nach einem mehrjährigen Auswahlverfahren hat der Investor und Projektentwickler Revitalis Real Estate den Zuschlag für das letzte Areal des SWE-Geländes in der Erfurter Oststadt erhalten.  Dort soll nun auf rund 60.000 qm ein ökologisch nachhaltiges Wohnquartier entstehen. Neben Miet- und Eigentumsangeboten werden dort auch Mikro- und Studentenapartments der Eigenmarke behome errichtet. Hinzu kommen Seniorenwohnungen, betreutes Wohnen, eine Kita, ein Lebensmittelmarkt und eine barrierefreie Tiefgarage mit E-Lademöglichkeiten. 20 Prozent der insgesamt 700 Einheiten werden für den sozialen Wohnungsbau geplant. Bevor die Gebäude errichtet werden können, sind aber zunächst Sanierungsarbeiten nötig, um das Grundstück von den Altlasten der 100-jährigen Vornutzung zu befreien. Dort befanden sich früher ein Heizkraftwerk und ein Gaswerk. Für das gesamte Quartier wird eine Green-Building-Zertifizierung nach DGNB angestrebt. Bis spätestens 2026 will die Revitalis das Planrecht innehaben.

Luftbild: Revitalis

Catella Real Estate erwirbt Campus 71 in Essen

Die Catella Real Estate hat ihren offenen Publikumsfonds „KCD-Catella Nachhaltigkeit Immobilien Deutschland“ um ein Microliving-Apartmenthaus in Essen ergänzt: den Campus 71. Durch den Ankauf der neunten Liegenschaft steigen die Assets under Management des Anfang 2017 aufgelegten Sondervermögens auf über 200 Mio. Euro. Verkäufer des Objekts ist Daiwa House Modular Europe, Spezialist für modulares und zirkuläres Bauen in Europa aus den Niederlanden. Die Due Diligence auf Käuferseite erfolgte rechtlich und steuerlich durch DLA Piper sowie bau- und umwelttechnisch durch Arcadis Germany.

Studierende im Fokus

Die Immobilie in der Friedrich-Ebert-Str. 71 steht auf einer Grundstücksfläche von rund 1.600 qm im Zentrum der Stadt. Das im Jahr 2020 in Modulbauweise fertiggestellte Objekt bietet 106 Mikroapartments mit einer Gesamtmietfläche von ca. 4.500 qm und 27 Pkw-Stellplätze. Die Einheiten sind mit Küchenzeile, modernem Badezimmer und Arbeitsplatz ausgestattet. Aufgrund der Nähe zur Universität Duisburg-Essen zielt der Microliving-Betreiber Skyreach vor allem auf Studierende ab, aber auch auf Corporate-Kunden. Skyreach vollzieht mit dem Standort Essen zugleich den Markteinritt in Deutschland.

Blick über Essen. Bild: cardephotography/stock.adobe.com

TKG-Novelle stößt auf Missgunst

Der Wegfall des sogenannten Nebenkostenprivilegs für Bewohner und Anbieter von Mikroapartments sowie Studentenwohnungen im Rahmen der Novelle des Telekommunikationsgesetzes (TKG) hat beim Bundesverband Micro-Living e.V. großes Unverständnis ausgelöst. Bislang profitierten die temporären Wohnungsnutzer von einer pauschalen Umlage auf die monatlichen Nebenkosten, die nun wegfallen soll. Laut Michael Vogt (Bild) stellt das die Mieter von Studenten- und Serviced Apartments vor bürokratische Hürden und birgt auch Probleme für ausländische Studierende und Arbeiter. Deshalb fordert der Verband eine Ausnahmeregelung für diese Asset-Klassen. Die Ausnahmeregelung soll Betreibern von Studentenwohnheimen sowie Anbietern von Serviced Apartments wie bisher, die üblichen Sammelverträge mit Telekommunikationsanbietern schließen lassen und auf die einzelnen Nutzer umlegen dürfen.

Bild: BML

Union Investment übernimmt Mikroapartments in Wiesbaden

Für seinen Spezialfonds Urban Living Nr. 1 hat Union Investment 107 Mikroapartments in Wiesbaden vom Projektentwickler GBI erworben. Der Fonds fokussiert sich auf kleinteiliges Wohnen in urbaner Lage für bspw. Studenten, Berufseinsteiger und Fernpendler in Europa mit Schwerpunkt auf Deutschland.

Wie geplant konnte das Haus mit voll möblierten Ein- und Zwei-Zimmer-Apartments Ende 2020 eröffnen. Die Einheiten der Marke Urban Base umfassen 30 bis 50 qm, mit Essbereich, Küchenzeile, Badezimmer, Wohn- und Schlafbereich sowie Balkon. Hinzu kommen 107 Pkw-Stellplätze, teilweise mit E-Ladestation. Die Anlage im Zentrum Wiesbadens befindet sich in der Nähe von Casino und Kurpark, mit guter ÖPNV-Anbindung.

Bild: Union Investment

777 Capital Partners entwickelt Mikroapartments

Das Immobilienunternehmen 777 Capital Partners AG hat sein erstes Projekt, eine Anlage mit Mikroapartments in Berlin-Mitte, verkündet. Die Baugenehmigung dafür liegt bereits vor. Das Objekt mit einer Fläche von etwa 5.700 qm soll Ende 2022 an den Start gehen. Während eine Kindertagesstätte bereits als erster Mieter feststeht, ist noch nicht bekannt, wie viele Wohneinheiten auf dem Areal entstehen werden. Das Investitionsvolumen für das Konzept mit Gemeinschaftsflächen zum Leben und Arbeiten beläuft sich auf etwa 65 Mio. Euro.