Co-Living-Betreiber Habyt und Common fusionieren

Mit der Fusion von Habyt und Common soll das weltweit größte Co-Living-Unternehmen entstehen. Da beide Anbieter bislang in verschiedenen Märkten erfolgreich tätig waren, ergänzen sie sich perfekt. Habyt war bislang als Co-Living-Betreiber in Europa und Asien tätig, Common in Nordamerika. Gemeinsam sind sie in 40 Städten und 14 Ländern mit über 30.000 Wohneinheiten vertreten. „Durch den Zusammenschluss schaffen wir ein internationales Co-Living-Netzwerk, nach dem immer mehr Mieter suchen“, erklärt Brad Hargreaves, Gründer und Vorsitzender von Common. Habyt-Gründer und -CEO Luca Bovone ergänzt: „Unsere neu kombinierten Ressourcen bieten eine digitale, einfache Lösung für den Zugang zu Mietobjekten auf der ganzen Welt.“ Beide Unternehmen verdreifachten letztes Jahr ihre Umsätze. In 2023 rechnen sie mit einer Verdopplung, wodurch ihre Profitabilität gewährleistet ist.

Swissfeel: Nur langfristig denken hilft Kosten zu senken!

Für jeden Wirtschaftsbetrieb gilt die Maxime, Kostensenkungspotenziale zu nutzen. Um diese zu nutzen, müssen sie aber auch bekannt sein. Und einige davon entziehen sich immer wieder der Betrachtung, obwohl sie für jede und jeden sichtbar sind. So zum Beispiel das Bett. In jedem einzelnen Objekt, neben dem Bad, ist das Bett das wichtigste Ausstattungselement, denn ohne Betten, keine Gäste oder Mieter. Obwohl unverzichtbar, erscheint das Hotel-Bett vielen aber dennoch nur als Randthema. Und genau deshalb wird schnell übersehen, welche Potenziale dort versteckt liegen. So war der Markt für Betten und Matratzen bislang geprägt von Wegwerfprodukten. Box-Spring-Kisten, die sich oft weder reinigen noch reparieren lassen, sowie Matratzen, die ebenfalls nur für eine kurze Nutzungszeit ausgelegt sind. Dies produziert auf der einen Seite unnötig Müll, verbunden mit einer Verschwendung von Ressourcen. Denn gebrauchte Matratzen landen zumeist, auch aus hygienischen Gründen, in der Müllverbrennung. Und auf der anderen Seite produziert es Kosten bei der Wiederbeschaffung. Genau hier liegt ein Potenzial, welches sich durch Hotelbetten und -matratzen der neuen Generation erschließen lässt. Denn diese sind von vorneherein für eine längere Nutzungszeit konzipiert, welches unter anderem durch die Möglichkeit des Waschens dieser neuen Generation von Matratzen gewährleistet wird.

Im Kern lassen sich diese Vorteile wie folgt verdichten: Jedes Waschen spart einmal Kaufen und macht sogar noch grün! Denn das Waschen von Matratzen hilft nicht nur Kosten zu senken, sondern führt auch zu mehr Nachhaltigkeit. Diese Produkte können länger genutzt und am Ende vollständig recycelt werden. Das setzt aber voraus, bei der Beschaffung auch auf solch langlebige Produkte zu setzen. Diese können aufgrund ihrer Hochwertigkeit in der Anschaffung etwas teurer sein, sie führen aber auf längere Sicht immer zu Einsparungen aufgrund einer längeren Haltbarkeit. Geringerer Verschleiß, weniger Reklamationen und deutlich verzögerte Neuanschaffungen sind die grundsätzlichen Merkmale aller hochwertigen Produkte. Mit waschbaren Matratzen lässt sich die Nutzungsdauer daher verdoppeln und verdreifachen, womit bis zu zwei Neuanschaffungen eingespart werden können. Und jede eingesparte Neuanschaffung spart, neben dem reinen Warenwert, auch jene Kosten, die schnell vergessen werden: Interne Beschaffungskosten, Transportkosten und Verbringung in die Zimmer sowie Entsorgungskosten der Altware.

Bezug und Kern der Swissfeel Matratzen sind voll waschbar.
Bild: Swissfeel

Hier schlummern Potenziale.
Bild: Swissfeel

Die Swissfeel AG aus der Schweiz, mit Niederlassungen auch in Österreich und Deutschland, hat sich früh auf diesen Markt konzentriert. Mit ihren langlebigen, waschbaren und recycelbaren Produkten wird eine ganze Reihe von SDG-Vorgaben erfüllt. Denn Swissfeel Matratzen erfüllen die Anforderung eines Mehrwegproduktes, womit Ressourcen geschont werden. Das mag zunächst komisch klingen, doch auch Bettwäsche wirft man ja nicht weg, nur weil sie schmutzig geworden ist. Swissfeel bietet den dafür notwendigen Waschservice an und nimmt am Ende der Nutzungszeit seine gebrauchten Matratzen sogar kostenlos zurück und stellt dadurch ein entsprechendes Recycling sicher. Damit ist jeder Anwender auch geschützt vor künftigen Entsorgungskosten, die im Rahmen des Kreislaufwirtschaftsgesetzes absehbar sind. Und letztendlich sind Swissfeel-Produkte original Swiss Made und werden somit auf Basis SDG-Standards produziert. In Summe führt die Strategie, auch beim Thema Bett langfristig zu denken, zu weniger Kosten und mehr Umweltverträglichkeit.

Weitere Infos finden Sie hier: swissfeel.com/video

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(Bild: Swissfeel)

Eco-Zertifizierung für Harry’s Home

Das Wiener Bundesministerium für Klimaschutz hat den Harry’s Home Hotels & Apartments für ihr Nachhaltigkeitskonzept das EU-Eco-Label und das österreichische Umweltzeichen überreicht. Voraussetzung hierfür waren zahlreiche Kontrollen in den Häusern in Graz, Linz, Steyr, Bischofshofen, Telfs, Dornbirn und Wien. Zu den maßgeblichen Kriterien gehörten unter anderem die bevorzugte Nutzung umweltverträglicher und regionaler Produkte, die Reduzierung des CO₂-Ausstoßes sowie die Unterstützung der Gäste bei der nachhaltigen Urlaubsgestaltung.

Harry’s Home setzt auf regionale Lieferanten und lokale Partner, um kurze Transportwege zu garantieren. Zudem kooperiert die Hotelgruppe seit über einem Jahr mit der erfolgreichen „Too Good To Go“-App, mit deren Hilfe überschüssige Lebensmittel gemeinsam vor dem Restmüll „gerettet” werden. Das unterstreicht die konsequente ökologische Orientierung des Familienunternehmens in fünfter Generation.

Die Urkunden für die beiden Auszeichnungen nahm Harry’s-Home-Gründer und Geschäftsführer Harald Ultsch (Bild Mitte) zusammen mit seiner Frau und stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Sonja Ultsch (zweite von rechts), Christopher Wilhalm, Purchasing, Quality & Facility Manager bei Harry’s Home (links) sowie Daniel Prägant (rechts), Geschäftsführer Harry’s Home Area East entgegen. Bei der Verleihung dabei war auch Österreichs Klimaschutzministerin Leonore Gewessler (zweite von links).


Bild: BMK/Cajetan Perwein

Ein Residence Inn für Dortmund

Inmitten der Dortmunder City hat der Betreiber Hotel Co 51 Ende 2022 einen Hotelkomplex mit zwei Marriott-Marken unter einem Dach eröffnet: ein Moxy mit 191 Zimmern sowie ein Residence Inn mit 120 Apartments. Letzteres verfügt über 28 oder 35 Quadratmeter umfassende Studios mit separatem Wohn- und Schlafbereich sowie einer Küchenzeile mit Mikrowelle und Kochfeld. Einige der größeren Einheiten sind mit Bügelbrett und Bügeleisen ausgestattet. In puncto Einrichtung dominieren dezente Naturtöne. Das hauseigene „Residence Inn Bistro” versorgt die Gäste beider Hotels von morgens bis abends mit kleinen Köstlichkeiten. Ebenso gehört ein rund um die Uhr geöffnetes Fitnessstudio zum neu errichteten Doublebrand-Haus.

Bild: Filipe Wiens

Premiere für Stayurban Residences in Berlin

360 Operator, eine Plattform für gewerbliche und wohnwirtschaftliche Betreiberkonzepte, hat das erste Apartmenthaus ihrer elften Marke „Stayurban Residences“ in Berlin eröffnet. Das „Charlotte Gold“ verfügt über 81 möblierte Einheiten inklusive voll ausgestatter Küche und Platz für ein bis drei Personen. Ihre Größe liegt zwischen 19 und 96 Quadratmetern. Gemeinsam von den Bewohnern genutzt werden eine Dachterrasse, eine Lounge, ein Waschsalon sowie ein Fitnessraum. Die Bruttowarmmiete beginnt ab 999 Euro pro Monat, wobei das Konzept auf eine Mindestmietdauer von sechs Monaten angelegt ist.

Nach einer aufwendigen Sanierung der ehemaligen Büroimmobilie aus den 1960er-Jahren sorgt das Innenarchitektur-Konzept von JOI-Design für einen ausgefallenen Look. Das Thema lautet „Urban Jungle“: von botanischen Mustern über künstlerisch gestaltete Tapeten bis hin zu Gold als Akzentfarbe zu den dunklen Grüntönen. Die Wand im Durchgang zum begrünten Innenhof gestaltete das Künstlerkollektiv KlebeBande.

Bild: Staytoo Living Holding GmbH

Neue Vice Presidents bei limehome

Limehome hat sowohl Daniel Hermann als auch Daniel Garner zum Vice President befördert. Damit baut der Münchener Technologieanbieter und Betreiber von voll digitalisierten Design-Apartments seine Führungsebene aus. Während sich Hermann als Vice President Expansion um das Wachstum des limehome-Portfolios in bestehenden und neuen Märkten kümmern soll, wird Garner als Vice President Brand & Product für die Bereiche Produkterlebnis, Marketing und die Marke verantworten.

Hermann (Bild links) verfügt über 15 Jahre Erfahrung im Investmentbanking sowie im PropTech-Sektor. Zuvor steuerte der gebürtige Brasilianer die Expansion bei den internationalen Hospitalitymarken Casai und Selina. Der britische Naturwissenschaftler Garner (Bild rechts) bringt über elf Jahre Erfahrung in den Bereichen User Experience und Produktentwicklung mit.

Expansionskapital

Anfang November 2022 gab das Münchener Start-up bekannt, eine Finanzierungsrunde in Höhe von 45 Millionen Euro abgeschlossen zu haben. Neben den Bestandsinvestoren HV Capital, Picus Capital und Lakestar investieren die AW Rostamani Group und Capital Four erstmals in limehome. Das Kapital soll insbesondere in die weitere Expansion und Übernahmen bereits existierender Betreiber fließen.


Bilder: limehome

Nachhaltigkeitssiegel für SMARTments business

Alle acht Standorte der GBI-Marke SMARTments business haben das Nachhaltigkeitszertifikat „Biosphere Responsible Tourism“ erhalten. Ausgezeichnet wurden 1.043 Apartments in Deutschland und Österreich. Durch das Label nimmt die Brand eine Vorreiterrolle in der Serviced-Apartment-Branche ein: „SMARTments business ist die erste Beherbergungsmarke in Deutschland, die diese internationale Auszeichnung für ihre komplette Produktlinie erhält“, sagt Beatriz Margallo Moscoso, Export Manager der Biosphere Organisation. Künftig wird jährlich überprüft, ob die Nachhaltigkeitsanforderungen erfüllt werden. Für alle neu entstehenden SMARTments-business-Häuser werden von Beginn an die Kriterien des Siegels in die Planung etabliert.

Was ist „Biosphere Responsible Tourism“?

Das Bewertungssystem basiert auf 17 Zielen für eine nachhaltige Entwicklung, den „Sustainable Development Goals“ der Vereinten Nationen. Das Responsible Tourism Institute (RTI) zertifiziert alle Betriebe mit einem Konzept, von dem sowohl die Gäste als auch das jeweilige Reiseziel profitieren und das alle Teilbereiche der UN-Ziele (Umwelt und Klimawandel; Gesellschaft und Kultur; Governance und Wirtschaft) ausreichend erfasst. Die Intention dahinter ist ein verantwortungsvoller Tourismus.

Bild: SMARTments business

Einführung von Apartments by Marriott Bonvoy

Marriott International hat mit Apartments by Marriott Bonvoy seine Expansion im Bereich der Apartment-Hotellerie bekanntgegeben. Das neue Angebot ist Teil des Bonusprogramms des Unternehmens und im gehobenen sowie im Luxussegment angesiedelt. Alle Einheiten verfügen über separate Wohn- und Schlafzimmer, eine voll ausgestattete Küche sowie eine Waschmaschine und einen Trockner. Im Gegensatz zu bestehenden Eigenmarken für längere Aufenthalte, beispielsweise Marriott Executive Apartments, gehören bestimmte Hoteldienstleistungen, wie gastronomische Angebote, Tagungsmöglichkeiten oder Einzelhandel, nicht zum Service. Attraktiv für Projektentwickler ist, dass sowohl neue als auch bestehende Immobilien infrage kommen. Dabei sollen das Design der Autograph Collection und des Tribute Portfolios als Maßstab dienen.

München: Brera übernimmt The Spot

Ab Januar 2023 trifft italienisches Lebensgefühl auf bayerische Gastfreundschaft, wenn The Spot in das Portfolio der Brera Serviced Apartments übergeht. Die 62 Einheiten befinden sich in in der Petra-Kelly-Straße 3 im Münchener Stadtteil Schwabing. Betreiberin ist noch bis Ende des Jahres Jana Legat, die das Haus bereits seit der Eröffnung 2017 führt. Es soll zeitnah auf der Brera-Website buchbar sein und in die Nachhaltigkeitsaktivitäten der bestehenden Objekte integriert werden. Zudem werden der digitale Check-in, die 24h-Erreichbarkeit und eine wöchentliche Apartmentreinigung zu den Services vor Ort zählen. Das zeitlose Design und die hochwertige Austattung der Apartments von The Spot ist eine gute Ergänzung zu den bisherigen sieben Brera-Häusern. Zielgruppe bleiben Geschäftsreisende.


Bild: The Spot/Brera

Erstes STAYERY in einer Bestandsimmobilie

Stayery Wolfsburg

Seit Oktober 2022 gibt es in Wolfsburg ein STAYERY – die erste Hotelkonversion im Portfolio der Serviced-Apartment-Marke. Das communityorientierte Konzept zog in das Objekt „Zweiundzwanzig“ von AURELIUS Real Estate Opportunities, das in Zentrums- und Bahnhofsnähe liegt. Die 48 Apartments befinden sich in der dritten und vierten Etage des revitalisierten Mixed-Use-Gebäudes, in denen zuvor ein Hotel in Betrieb war. Das Haus bietet Serviceleistungen wie zum Beispiel einen digitalen und kontaktlosen Check-in und Check-out, einen Host als persönlichen Ansprechpartner vor Ort oder auch Apartment- und Wäschereinigung.

Im Erdgeschoss des Wolfsburger STAYERY sind ein separater Eingangsbereich sowie die Gemeinschaftsflächen einschließlich der Lounge, der Co-Working-Area und des „Späti“ angesiedelt. Das Design in den öffentlichen Bereichen ist eine Hommage an den Standort Wolfsburg mit den Themen Volkswagen, Reise und Natur. Für die Gestaltung der Apartments zeichnet erneut das Designbüro Studio Aisslinger aus Berlin verantwortlich. Alle Einheiten verfügen über ein 140-180 cm breites Bett, eine Living Chaise zum Essen, Arbeiten und Entspannen sowie eine voll ausgestattete Kitchenette.

Bild: Steve Herud