So!Apart verschoben auf 9. und 10. Dezember 2020

Aufgrund der aktuellen Corona-Regelungengibt es einen neuen Termin für das Branchentreffen, die hybride So!Apart Konferenz von Apartmentservice: 9. und 10. Dezember 2020. Dazu sagt Anett Gregorius, Gründerin und Geschäftsführerin von Apartmentservice: „Wir könnten eine rein digitale Fachtagung aus den Wohnzimmern heraus machen – aber das würde im Moment einige Teilnehmer ausschließen, die im Zuge von Unternehmensvorgaben bestimmte Video-Meeting-Anbieter nicht nutzen dürfen. Und: Es entspricht nicht unserem Anspruch an diese So!Apart, denn wie sehr fluchen wir alle gerade, wie wenig Aufmerksamkeit bei Webinaren zur Tagesordnung avanciert ist und wie wenig Diskussionsbereitschaft herrscht. Dabei müssen wir reden, streiten, kämpfen.“

Programm und Anmeldung unter: www.apartmentservice.de/soapart/fachtagung/

Digitaler Branchencall am 12. November

In der Zwischenzeit findet am 12. November 2020 ab 15 Uhr der 3. So!Apart Branchencall statt. Interessenten können per Computer, Tablet oder Smartphone via https://global.gotomeeting.com/join/284210261 oder über Telefon teilnehmen. Deutschland: +49 721 6059 6510 (Direktwahl: tel:+4972160596510,,284210261#), Österreich: +43 7 2081 5337 (Direktwahl: tel:+43720815337,,284210261# ), Schweiz: +41 225 4599 60 (Direktwahl: tel:+41225459960,,284210261#), Vereinigtes Königreich: +44 20 3713 5011 (Direktwahl: tel:+442037135011,,284210261# ) – Zugangscode: 284-210-261

Eigene App für Stayery

Stayery setzt weiter auf Digitalisierung und bietet seiner Community mit einer neuen App zusätzliche Services kontaktlos an. Der komplette Buchungsprozess bis hin zum Check-in findet bei Stayery digital statt. Die App fungiert während des Aufenthalts als mobiler Apartmentschlüssel auf dem Smartphone. Das technische Kernsystem der App wurde eigens für Stayery und gemeinsam mit der Bremer IT-Agentur Detco entwickelt. Dank der offenen Schnittstellenarchitektur der Property-Management-Plattform Apaelo, die von Stayery genutzt wird, konnte die App-Software problemlos in die bestehende IT-Infrastruktur integriert werden.

Bild/Screenshot: Stayery

Digitale So!Apart 2020

Seit 2013 findet die Fachkonferenz So!Apart, bei der sich alles um das Markt-Segment Serviced Apartments dreht, im November statt. Doch wie viele andere Branchenevents wird sie aufgrund der Corona-Pandemie 2020 in Form eines hybriden Formats am 11. und 12. November realisiert. Verglichen mit der klassischen Hotellerie komme das Longstay-Segment laut Anett Gregoris, Inhaberin von Apartmentservice sowie Veranstalterin der Tagung, besser mit der Ausnahmesituation zurecht. Es sei wichtig, dass der intensive Austausch über die aktuellen Erfahrungen, avisierten Pläne, Wege und Irrwege gerade jetzt nicht verloren gehe, erklärt Gregorius. Deshalb können sich die Teilnehmer in diesem Jahr unter dem Motto „Mixed-Thinking ist das neue Mixed-Use“ entweder vor Ort in Leipzig oder in digitaler Form miteinander vernetzen.

Serviced Apartments – krisenfester als Hotels

In den vergangenen Jahren konnte man ein konstantes Wachstum im Segment Serviced Apartments verzeichnen. Doch aufgrund des Lockdowns wegen der Covid-19-Pandemie im Frühjahr erlitt die Branche einen kurzfristigen Rückschlag – wenn auch weniger schlimm als die Hotellerie. In den Anfangsmonaten Coronas lag die Auslastung vieler Hotels nur bei 30 anstatt 80 Prozent und einige Häuser, die unter anderem Apartments anbieten, mussten schließen, berichtet Lutz Dammaschk, Sprecher der Geschäftsführung von Vegis Immobilien und Vorstand im Bundesverband studentisches Wohnen im Gespräch mit BelForm. Anders ergeht es Matthias Rincón, Geschäftsführer von ipartment. Sein Haus in Hamburg war im Juni bereits wieder zu 100 Prozent gefüllt, in Frankfurt zu 85 Prozent und in Köln zu 90 Prozent. Insbesondere der Bereich Serviced Apartments habe sich, nach Rincón, als krisenfester herausgestellt, als viele erwarteten.

Bild: BelForm

Die Marke aus dem Schwarzwald: BlackF

BlackF

Mit „BlackF“ wird im November 2020 ein neues Longstay-Konzept in Freiburg im Breisgau an den Start gehen. Der Name leitet sich von der Umgebung des ersten Standorts, dem Schwarzwald (Black Forest), ab und steht außerdem für das Programm des Hauses: BlackF will den Gästen in 138 Einheiten eine Mischung aus der Gemütlichkeit und Gastfreundschaft des traditionellen Schwarzwaldhauses sowie dem Komfort eines modernen Hotels bieten.

Die Apartments unterteilen sich in drei Kategorien zwischen 20 und 60 qm. Grüne Wände, Raumtrenner aus Schwarzstahl, lederne Headboards mit Messing sowie Tische und Stühle aus Holz stellen einen lokalen Bezug her. Das Design und der Innenausbau samt Digitalisierungskonzept stammen aus der Hand von BelForm.

Um den Komfort der Gäste auch bei längeren Aufenthalten zu gewährleisten, verfügt jedes Stockwerk über sogenannte Utility-Räume. Dort können die Bewohner Alltagsgegenstände ausleihen oder ihre Wäsche waschen. Ein Fitness-Studio und eine Sauna ergänzen das Angebot. Weitere Eröffnungen von BlackF sind bereits in Planung.

Fotografien, grüne Farbakzente und Schwarzstahl bringen den Black Forest ins Apartment. Bild: BelForm

Serviced Apartments: Segment punktet in der Krise

Stay Home

Nach einer Umfrage von Apartmentservice unter Serviced-Apartment-Betreibern ist das Segment von der aktuellen Krise weniger stark betroffen als die Hotellerie. Betreiber mit Longstay-Fokus hatten im März noch Auslastungen von 60-70 Prozent, im April wird mit einem Rückgang der Nachfrage auf 40-50 Prozent gerechnet. Die Branche hofft auf einen späteren Einbruch, als er beim restlichen Hotelgewerbe in der Corona-Krise geschehen ist, sowie auf eine frühere Erholung. Dennoch müssen viele Betreiber von Serviced Apartments inzwischen auf Kurzarbeit, Pachtstundungen und kürzere Öffnungszeiten der Rezeption setzen. Im Lauf der nächsten Wochen will Apartmentservice weitere Stimmungsumfragen, ebenso wie eine Performance-Umfrage unter Betreibern starten. Die Ergebnisse sollen gemeinsam mit den Frühjahrszahlen 2020 im „Marktreport Serviced Apartments 2020” veröffentlicht werden. Aufgrund der aktuellen Situation wird dieser voraussichtlich im Juni erscheinen.

„Das Segment punktet derzeit besonders mit seinen USPs als sicheres zweites Zuhause – sei es mit den Ausstattungsstandards in Form der Kitchenette, dem separierten Wohn- und Schlafbereich und häufig kontaktlosen Zutritten, sei es mit dem Geschäftsreisenden-Fokus oder mit den geringeren Kosten durch weniger Personal und meist fehlende Gastronomie- und Tagungsangebote im Vergleich zur Hotellerie”, erklärt Anett Gregorius, Inhaberin von Apartmentservice. In diesem Sinne hat das Consulting-Unternehmen auch gerade die Kampagne #Weareopen mit der Aktion „Safe in Your Second Home“ #stayhome gestartet. Damit soll sichtbar werden, wie stark das Segment in der gegenwärtigen Krise agiert und mit seinen USPs alte und neue Gästekreise erschließen kann.