Accor bringt Mercure Living nach Deutschland

Modernes Backsteingebäude
Modernes Backsteingebäude
Rendering des Mercure Living Heide. Bild: CIC Hospitality

Die französische Hotelgruppe Accor und der norwegische Betreiber CIC Hospitality wollen 2026 das Mercure Living Heide eröffnen – und führen damit das Longstay-Konzept der Marke zum ersten Mal in Deutschland ein. Der Neubau im Zentrum der schleswig-holsteinischen Stadt mit rund 22.000 Einwohnern wird 106 Zimmer, darunter 27 mit Kitchenette bieten. Ergänzend zum klassischen Hotelbetrieb sind auch Wohneinheiten für längere Buchungen geplant.

Neben einem Frühstücksbereich stehen den Gästen auch ein Restaurant, eine Bar, ein Fitnessstudio sowie eine Tiefgarage mit Fahrradstellplätzen zur Verfügung. Die Gestaltung orientiert sich an lokalen Standards und soll zudem einen Bezug zur Umgebung schaffen. Damit reagiert Accor auf eine zunehmende Nachfrage nach flexiblen und längeren Übernachtungsmöglichkeiten. Laut einer Umfrage des Unternehmens beabsichtigen etwa 25 Prozent der befragten Europäer im laufenden Jahr eine Workation – also die Kombination aus Arbeit und Urlaub.

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I Live kommt nach Saarbrücken

Rendering eines modernen Gebäudes
Rendering eines modernen Gebäudes
Rendering des Neubaus für das I Live in Saarbrücken. Bild: I Live

Auf dem Gelände der früheren Stadtwerke zwischen der Hohenzollernstraße und der Autobahn 620 beabsichtig die Weisenburger Projekt GmbH gemeinsam mit der I Live Group den Bau von 198 möblierten Einheiten und einer Kindertagesstätte. Die Umbauarbeiten im alten Verwaltungsgebäude laufen bereits, im Frühjahr 2026 soll der Neubau starten – vorbehaltlich der noch ausstehenden Baugenehmigung.

Geplant werden vor allem Singlestudios mit Flächen zwischen 27 und 41 Quadratmetern, zudem acht Wohngemeinschaften. Als Zielgruppe nennt der Immobilienentwickler Studierende, junge Berufstätige und Pendler. Sie sollen von gemeinschaftlichen Angeboten wie Lounge, Fitnessraum, Kino, Event-Küche und Lernbereichen profitieren. Eine Dachterrasse ist ebenfalls vorgesehen. Unter dem Neubau entsteht eine Tiefgarage mit 50 PKW-Stellplätzen, dazu gibt es Abstellplätze für Fahrräder. Im Erdgeschoss und ersten Stock wird eine neue Kita eingerichtet. Das Areal grenzt an einen Park mit altem Baumbestand – die Fläche wird an die Stadt übergeben und künftig öffentlich nutzbar sein. Die Fertigstellung ist für März 2028 avisiert. Die Vermarktung hat bereits begonnen, die Einstiegspreise liegen bei etwa 130.000 Euro je Einheit.

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München: Bob W plant weiteres Haus

Modernes mehrstöckiges Gebäude
Modernes mehrstöckiges Gebäude
Nach der Modernisierung übernimmt Bob W das ehemalige Pandion Boardinghouse. Bild: Pandion

Die Immobilien-Investmentgesellschaft Peterborough Capital (PBC) mit Sitz in Luxemburg und der lokale Partner DW Real Estate (DWRE) haben im Münchner Stadtteil Arnulfpark ein Mischobjekt von der Pandion AG übernommen. Das Gebäude an der Lilli-Palmer-Straße befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Donnersbergerbrücke und profitiert von der zentralen Lage im sogenannten Tech Quarter, das als Standort großer Technologieunternehmen wie Google, Apple, Salesforce und Check24 gilt.

Das Gebäude verfügt über insgesamt rund 1.500 Quadratmeter Nutzfläche, verteilt auf fünf Etagen. Vorgesehen ist eine umfassende Modernisierung. Das bestehende Boardinghouse mit 21 Apartments soll aufgewertet und bisher ungenutzte Büroflächen in zusätzliche Serviced Apartments umgewandelt werden. Vier Stockwerke sind künftig für moderne, voll ausgestattete Wohneinheiten vorgesehen, während das Dachgeschoss als Bürofläche erhalten bleibt. Eine Tiefgarage steht für Nutzer und Bewohner zur Verfügung.

Das Boardinghouse wurde zuvor über viele Jahre von Pandion selbst betrieben. Mit dem Eigentümerwechsel wurde ein langfristiger Mietvertrag mit dem Serviced-Apartment-Betreiber Bob W abgeschlossen, der nach Beendigung der Umbauarbeiten den Betrieb übernehmen wird. Bob W betreibt europaweit über 5.000 Einheiten und richtet sich mit einem digitalen Konzept an Gäste mit kurzfristigem oder längerem Aufenthalt.

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Ein Schlafwerk für Köln

Schlichtes und modernes Einzelzimmer
Zimmer mit Einzelbett
Wie in Stuttgart werden auch die Zimmer in Köln funktional gestaltet sein. Bild: DQuadrat Living

Nach einem ersten Standort 2018 in Stuttgart-Nord, eröffnet im Oktober der zweite Ableger der Marke Das Schlafwerk in der Rheinmetropole. Das neue Gebäude der Brand, die zur DQuadrat Living GmbH gehört, liegt in der Nähe der Messe Köln und bietet insgesamt 130 Zimmer. Das Konzept setzt auf preisgünstige Unterkünfte für unterschiedliche Zielgruppen, darunter Handwerker-Teams, Familien und Backpacker. Zur Verfügung stehen Einzel-, Doppel-, Dreibett- und Teamzimmer. Die Teamzimmer verfügen über voll ausgestattete Küchen, während sich in den Einzelzimmern mobile Küchen befinden. So soll auch bei längerem Aufenthalt eine flexible Selbstversorgung möglich sein. Die Zimmer sind funktional und modern ausgestattet. Im Gegensatz zum Stuttgarter Objekt, das aus teilweise recycelten Frachtcontainern besteht, wurde für den Kölner Neuzugang konventionelle Betonbauweise gewählt.

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PGIM setzt auf Micro-Living

Eckgebäude unten weiß Dachgeschoss grau
Eckgebäude unten weiß Dachgeschoss grau
Das leerstehende Bürogebäude soll in kleine Apartments umgewandelt werden. Bild: PGIM

Der Asset Manager PGIM hat in Frankfurt eine leerstehende Büroimmobilie im Stadtteil Gallus erworben und plant einen umfassenden Umbau zu Wohnraum. Das achtgeschossige Gebäude mit einer Bruttogeschossfläche von etwa 15.000 Quadratmetern soll künftig mehr als 300 Einheiten bieten. Geplant sind neben kleinen Apartments auch Studentenunterkünfte sowie gemeinschaftlich nutzbare Flächen wie Co-Working-Bereiche, Fitness- und Wellnesszonen sowie soziale Treffpunkte. Für das neue Wohngebäude wird eine DGNB-Zertifizierung in Gold und eine hohe Energieeffizienz angestrebt. Maßgeblich für die Entscheidung waren die Sozialstruktur des Quartiers und die gute Verkehrsanbindung.

Die Transaktion wurde im Rahmen von PGIMs europäischer Value-Add-Strategie durchgeführt. Verkäufer der Immobilie ist die Cells Group. Es handelt sich um die zweite Akquisition von OmniLiv, der auf Micro-Living spezialisierten deutschen Plattform von PGIM. Zuvor erwarb diese bereits ein Office-Gebäude in Berlin, das ebenfalls zu Wohnzwecken umgenutzt wird.

Die Nachfrage nach kompaktem Wohnraum in deutschen Großstädten steigt weiter. Die Umnutzung von Gewerbeobjekten gilt als eine Antwort auf den angespannten Wohnungsmarkt, insbesondere für junge Berufstätige und Studierende. Der Standort überzeugt durch seine Nähe zum Frankfurter Finanzviertel und die städtebauliche Dynamik der vergangenen Jahre hat das Stadtviertel, dessen Wahrzeichen die Galluswarte ist, für urbane Zielgruppen zunehmend attraktiv gemacht.

Nena expandiert in Essen

Plan eines siebengeschossigen Eckgebäudes
Plan eines siebengeschossigen Eckgebäudes
In Essen entstehen auf sieben Stockwerken 96 neue Apartments. Bild: ARC4U

Seinen fünften Standort plant Nena Hospitality in der Ruhrmetropole. Nach bereits bestehenden Häusern in Bremen, Berlin, Bochum und München erweitert der Anbieter sein Netz damit erstmals in die westdeutsche Großstadt.

Das Apartmenthaus wird auf sieben Etagen 96 Studios mit eigenen Küchen bieten, die Wohnflächen liegen zwischen 17 und 28 Quadratmetern. Im Erdgeschoss ist neben einer kleinen Lounge ein extern betriebenes Café vorgesehen, das auch Frühstück anbietet. Die technische Ausstattung soll den Standards der Münchner Häuser entsprechen, unter anderem mit digitalen Zugangssystemen und hauseigenen Waschräumen. Bauherr ist die PV 13. Objektgesellschaft mbH, ein Unternehmen der Property Ventures Gruppe aus Köln. Der Beginn der Realisierung ist für Anfang 2026 avisiert, die Eröffnung soll im ersten Quartal 2028 erfolgen.

Geschäftsführer Florian Wichelmann sieht Essen als attraktiven Standort: Die Stadt bietet zahlreiche Großunternehmen, ein vielfältiges Kulturangebot und gilt als bedeutende Einkaufsstadt. Die positiven Erfahrungen in Bochum hätten die Expansion ins Ruhrgebiet begünstigt.

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The Flag: Gleich zwei neue Projekte in Köln

Porträtfoto von Dr. Elke Muhr mit Andreas WOlter
Porträtfoto von Dr. Elke Muhr mit Andreas WOlter
Dr. Elke Muhr, Geschäftsführerin von The Flag mit Bürgermeister Andreas Wolter. Bild: The Flag Holding

Ende August hat eine neue Apartmentanlage an der Neusser Straße in Köln-Nippes ihr Richtfest gefeiert. Das Familienunternehmen The Flag baut auf dem Gelände eines ehemaligen Verwaltungsgebäudes der Generalzolldirektion 137 Wohneinheiten, die speziell für Studierende und Berufseinsteiger konzipiert sind. Neben Projektbeteiligten nahmen auch Nachbarn sowie der Kölner Bürgermeister Andreas Wolter teil.

Das Bauvorhaben liegt im Zeitplan: Die Hauptfassade ist fertiggestellt, aktuell läuft die Aufstockung. Eine Musterwohnung ist bereits begehbar, die Gesamtfertigstellung ist für Ende 2025 vorgesehen. Anfang 2026 sollen die ersten Mieter einziehen können. Die zukünftigen Apartments sind mit kompakten Grundrissen, gemeinschaftlichen Flächen und guter Anbindung im beliebten Viertel Nippes ganz auf die Bedürfnisse junger Menschen zugeschnitten.

Parallel entwickelt die Immobilienfirma ein weiteres Haus in Domnähe. In der Marspfortengasse wird ein Wohngebäude mit ähnlichem Konzept realisiert, wobei 30 Prozent der Fläche als geförderte Wohnungen entstehen. Beide Bauvorhaben sollen bezahlbaren Wohnraum schaffen und zur sozialen Durchmischung beitragen. Die Stadt Köln ist laut The Flag eng in die Planungen eingebunden.

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Limehome: Baustart in Zuffenhausen

Visualisierung eines fünfgeschossigen Gebäudes
Visualisierung eines fünfgeschossigen Gebäudes
Visualisierung des geplanten Hauses mit 125 Apartments. Bild: Watzl Group

Im Stuttgarter Stadtteil Zuffenhausen nimmt ein neues Projekt Gestalt an: In der Porschestraße 1 entstehen auf rund 6.600 Quadratmetern insgesamt 125 Apartmenteinheiten. Betreiber wird Limehome sein und hat hierfür mit der Watzl Group einen Mietvertrag über 20 Jahre vereinbart. Darüber hinaus sind ein Gemeinschaftsbereich im Erdgeschoss sowie eine Dachterrasse vorgesehen. Das Grundstück liegt direkt an der U-Bahn-Station „Wimpfener Straße“, wodurch eine sehr gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr gewährleistet ist.

Finanziert wird das Vorhaben durch eine Kooperation zwischen Watzl, und einem Family Office aus Katar, das sich im Rahmen eines Joint Ventures an der Realisierung beteiligt. Nach behördlicher Freigabe steht der Auswahlprozess für den federführenden Auftragnehmer kurz vor dem Abschluss. Das Interesse am Standort ist groß: Bereits in der frühen Planungsphase wurden 15 Absichtserklärungen verschiedener Hotel- und Apartmentanbieter eingereicht.

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Limehome eröffnet weitere Apartments in Chemnitz

Zimmer mit Doppelbett, Sofa, Sitzgruppe und Fernseher
Zimmer mit Doppelbett, Sofa, Sitzgruppe und Fernseher
Von der Komfortsuite mit eigener Terrasse genießt man den Blick über die Altstadt. Bild: Limehome

Nach einem ersten Haus in der Hartmannstraße hat Limehome Mitte August 2025 in der historischen Innenstadt von Chemnitz ein zweites am Kirchgässchen aufgemacht. Gäste erwarten 26 Design-Apartments mit Größen von 23 bis 52 Quadratmetern, geeignet für zwei bis vier Personen. Davon verfügen 21 über eine eigene Küchenzeile, viele bieten zudem einen Balkon.

Die einst als sächsisches Manchester bezeichnete Industriestadt gewinnt als Kulturhauptstadt 2025 enorm an Attraktivität, wovon sich das Unternehmen ein dauerhaft erhöhtes Reiseaufkommen verspricht. Die zentrale Lage in der Altstadt und das digitale Konzept sollen neue Gästegruppen ansprechen – insbesondere Millennials, die digitale Services bevorzugen und eine Alternative zu klassischen Hotels suchen. Erfahrungen am bereits bestehenden Standort zeigen, dass über 70 Prozent der Gäste aus dem Inland stammen, hauptsächlich zwischen 30 und 60 Jahren sind und meist zu zweit reisen.

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Harry’s Home setzt auf Workation

Mann mit Laptop im Bett sitzend
Mann mit Laptop im Bett sitzend
Bild: D. Zangerl/Harry’s Home Hotels & Apartments

Harry’s Home Hotels & Apartments bietet an seinen 16 Standorten in Österreich, Deutschland und der Schweiz spezielle Möglichkeiten, um Arbeit und Wohnen auf Zeit, kurz „Workation“, flexibel zu kombinieren. Morgens am Laptop, nachmittags auf Stadterkundung oder Radtour. Der Trend zum Arbeiten außerhalb des klassischen Büros hält an. Immer mehr Beschäftigte verbinden Beruf und Freizeit, indem sie temporär dort arbeiten, wo andere Urlaub machen.

In Städten wie Wien, München, Zürich oder Berlin stellen die Hotels der Tiroler Kette geräumige Zimmer und Apartments mit eigener Küchenzeile, Espressomaschine und großzügigem Arbeitsplatz bereit. Highspeed-WLAN, Aufenthaltsbereiche mit Steckdosen und Kaffeebar unterstützen das mobile Arbeiten. In ausgewählten Häusern stehen zudem Co-Working-Spaces und vielseitig nutzbare Flex-Räume zur Verfügung. Wer nach Feierabend die Umgebung erkunden möchte, kann an vielen Standorten auf Leih-E-Bikes zurückgreifen. Gäste entscheiden selbst, welche Services sie hinzubuchen – ein Frühstücksbuffet mit regionalen Produkten oder Wäscheservice. Auch Kooperationen mit lokalen Restaurants sorgen für zusätzliche Verpflegungsoptionen.

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