Aroundtown plant über 1.000 Apartments

Frankfurter Skyline
Frankfurter Skyline
In Frankfurt plant das Unternehmen zwei neue Standorte. Bild: ISA GmbH

Das Immobilienunternehmen Aroundtown mit Sitz in Luxemburg treibt die Konversion von Büroimmobilien in Serviced-Apartment-Projekte an mehreren deutschen Standorten voran. Im Fokus stehen zentrale Lagen in Berlin, Frankfurt am Main, Dortmund und Hannover. Insgesamt befinden sich nach eigenen Angaben derzeit Projekte mit mehr als 1.000 geplanten Einheiten in Vorbereitung oder bereits im Umbau.

Ein Schwerpunkt liegt auf Berlin: An der Karl-Liebknecht-Straße 33 am Alexanderplatz entstehen 285 Apartments. Die Baugenehmigung liegt vor, die Arbeiten laufen. Der Abschluss ist für Ende 2026 angepeilt. Ebenfalls in der Bundeshauptstadt entwickelt Aroundtown 84 Einheiten in der Marburger Straße 12-13 nahe dem Ku’damm sowie 161 Units in der Köpenicker Straße 30. Beide will das Unternehmen 2027 abschließen.

In Frankfurt am Main betrifft die Umnutzung zwei Objekte. In der Stuttgarter Straße 18 nahe dem Hauptbahnhof sind 188 Apartments geplant. Die Baugenehmigung ist eingereicht und mit Entkernungsarbeiten wurde begonnen. Die Fertigstellung ist für 2027 vorgesehen. In der Bleichstraße 64 sollen 86 Einheiten entstehen; die im Jahr 2028 finalisiert werden sollen.

Auch in Dortmund treibt der Konzern zwei Projekte voran. Am Königswall 1 direkt am Hauptbahnhof baut er 51 Serviced Apartments. Sie sollen im Sommer 2026 fertig sein. Darüber hinaus entstehen in Hannover an der Karl-Wiechert-Allee 18-22 insgesamt 83 Einheiten, die 2027 vollendet werden sollen. Weitere Häuser in München, Stuttgart und Essen befinden sich laut Unternehmen in Planung.

Umnutzung: Serviced Apartments im Hamburger Novotel

Die NUMA Group wird neuer Betreiber einer Immobilie, die bislang von Accor als Novotel geführt wurde. Das Gebäude im Hamburger Stadtteil St. Georg befindet sich im Besitz von PATRIZIA und verfügt derzeit über 370 Betten in 185 Zimmern.

Konversionspläne

Bevor das Bauwerk im Rahmen eines langfristigen Mietvertrags als Apartment-Anlage von NUMA in Betrieb gehen kann, wird es konvertiert. Für die Umnutzung sollen 185 Wohneinheiten mit einer durchschnittlichen Fläche von etwa 30 qm sowie Gemeinschaftsbereiche entstehen. Die Pläne sehen vor, dass das Haus mit den Serviced Apartments im zweiten Quartal 2024 an den Start gehen kann.

Bild: JeanLucIchard/shutterstock.com