Staycity eröffnet erstes Aparthotel in München

Rendering eines weißen modernen Gebäudes mit viel Glas
Rendering eines weißen modernen Gebäudes mit viel Glas
Rendering der Außenansicht des Weissen Quartiers. Bild: Allgemeine Südboden

Die irische Staycity Group kommt nach München und hat im Weissen Quartier im Südosten der Stadt einen Mietvertrag über rund 11.000 Quadratmeter unterzeichnet. Hier gestaltet der Aparthotel-Betreiber 255 Einheiten und setzt sein erweitertes Konzept im Upscale-Segment erstmals vollständig in Deutschland um, das verstärkt Wert legt auf Aufenthaltsqualität, Design und Community-Flächen. Die Unterkünfte verfügen über Küchen und richten sich vor allem an Gäste mit längeren Aufenthalten. Für die Transaktion in München waren Taylor Wessing und GSK Rechtsanwälte beratend tätig, CBRE vermittelte die Vermietung.

Das Weisse Quartier nahe Campus Neue Balan und Werksviertel ist über den öffentlichen Nahverkehr an Innenstadt und Flughafen angebunden. Der Gebäudekomplex mit insgesamt 61.000 Quadratmetern gilt als eines der größeren Revitalisierungsprojekte in Deutschland. Von 2019 bis 2024 wurde er energetisch saniert und um ein neues Dachgeschoss sowie zusätzliche Terrassen erweitert.

Staycity betreibt aktuell 39 Aparthotels in 20 europäischen Städten mit knapp 6.500 Apartments und hat weitere Projekte in der Pipeline. In der DACH-Region ist das Unternehmen bereits in Berlin, Frankfurt, Heidelberg, Dresden, Leipzig sowie Wien aktiv.

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Noch ein Limehome für München

Rendering eines mehrgeschossigen modernen Gebäudes
Rendering eines mehrgeschossigen modernen Gebäudes
Rendering des geplanten Serviced-Apartment-Hauses in München. Bild: Be Extraordinary

Die Centralis Immobilien Gruppe hat ein Grundstück in der Paul-Heyse-Straße 18 in München gekauft. In das bestehende, sanierungsbedürftige Hotel nahe Hauptbahnhof und Theresienwiese wird Limehome als neuer Betreiber einziehen. Geplant sind 92 Serviced Apartments in den oberen Etagen und Gastronomie im Erdgeschoss. Centralis modernisiert das Gebäude, ergänzt es um einen Anbau und stockt es auf. Für die Bauausführung fungiert Apoprojekt als Generalübernehmer und steuert die Revitalisierung des Bestands. Ziel ist ein langfristig nutzbares Angebot für Geschäfts- und Privatreisende in zentraler Lage.

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Sylt: Landhaus Stricker startet mit Apartments

Bunte Posterstühle um einen schwarzen Tisch
Bunte Posterstühle um einen schwarzen Tisch
Bequeme Polstermöbel in kräftigen Farben bestimmen das Ambiente in den Apartments. Bild: L. Neugebauer

Hotelier und Spitzenkoch Holger Bodendorf hat das Angebot des Landhaus Stricker in Tinnum erweitert: Mit „Landhaus Stricker Living“ stehen seit Anfang Februar 2026 vier Apartments direkt am Hotel zur Verfügung. Die Wohneinheiten sollen die Vorzüge eines Ferienhauses mit den Leistungen des Fünf-Sterne-Superior-Hotels verbinden.

Die Unterkünfte liegen nur wenige Schritte vom Haupthaus entfernt, zentral in Tinnum und damit nahe Stränden, Wattenmeer und Westerland. Auf rund 130 Quadratmetern finden bis zu sechs Personen Platz. Jede Unit verfügt über eine eigene Terrasse mit kleinem Garten. Holz, Sandtöne und kräftige Farbakzente greifen die Gestaltung des Hotels auf.

Gäste der Apartments können das Frühstück im Hotel nutzen. Abends bietet das Restaurant „Siebzehn84“ Gerichte mit Produkten aus Schleswig-Holstein, Sterneküche hingegen das Restaurant „Bodendorf’s“. Zum Angebot gehören außerdem Zugang zum Spa mit Pool, Saunen und Fitnessraum, eine 24-Stunden-Rezeption sowie eine Reinigung im Drei-Tage-Rhythmus.

Webtalk „Serviced Apartments: Neue Gästegruppen im Fokus“

Bild: MoonGuy/stock.adobe.com

Im Hotel- und Serviced-Apartment-Bereich verschieben sich die Gästestrukturen. Zentrale Treiber sind Demografie, Arbeitswelt, Digitalisierung und ein verändertes Werteverständnis. Gleichzeitig stehen sich Gen Z/Millennials und eine wachsende Gruppe älterer Menschen gegenüber. Studien zeigen, dass beide der Wunsch nach authentischen Aufenthalten sowie ein ausgeprägtes Interesse an körperlicher und mentaler Gesundheit eint, was ländliche Regionen und kleinere Städte zunehmend attraktiv macht. Auch wenn viele Ältere weiterhin reisen, wächst zugleich der Bedarf an Wohnformen, die sich dauerhaft an ihre Bedürfnisse anpassen. Damit werden modulare, flexible und digital unterstützte Hospitality-Konzepte zum Schlüssel, um diese heterogenen Kundenmix anzusprechen.

Wer wohnt morgen bei uns? Diese und weitere Fragen diskutieren am 5. März 2026 von 10:30 bis 12:00 Uhr Branchenexperten von Mrp Hotels, Staycity und The Flag.

  • Wie verschieben sich Zielgruppen und Aufenthaltsmuster?
  • Welche Rolle spielen New Work, Remote Work und „blended stays“?
  • Wie prägen Nachhaltigkeit, Wertewandel und Authentizität das Buchungsverhalten?
  • Wie lassen sich Angebote zu tragfähigen, generationenübergreifenden Konzepten verzahnen?
  • Welche Services und Flächenangebote braucht es künftig?

Die Teilnahme erfolgt bequem aus dem Büro oder Homeoffice via Microsoft Teams. Hier können Sie sich anmelden.

Größtes Smartments eröffnet in Bielefeld

Minimalistisch möblierter Raum mit schlanken sesseln und einem Beistelltisch vor einem Regal als Raumteiler
Minimalistisch möblierter Raum mit schlanken sesseln und einem Beistelltisch vor einem Regal als Raumteiler
Die Community-Area im fünften Stock. Bild: Smartments

In Bielefeld hat am 1. Februar 2026 ein Smartments den Betrieb aufgenommen. Der Neubau in der Nähe des Bahnhofs umfasst 221 Einheiten auf fünf Etagen. Damit ist es der bislang größte Standort im Portfolio des Anbieters.

Zur Auswahl stehen sieben Zimmertypen mit Flächen zwischen 19 und 43 Quadratmetern. Viele Einheiten verfügen über eine Kitchenette, einige sind für Kurzaufenthalte ohne Küchenzeile ausgestattet. Zusätzlich gibt es Familienunterkünfte mit Verbindungstüren sowie Zimmer mit getrennten Betten. Je nach Kategorie sind Belegungen von bis zu vier Personen möglich. Gäste checken über digitale Terminals im Erdgeschoss ein. Die Lobby befindet sich in der fünften Etage. Dort steht neben Aufenthaltsflächen eine großzügige Community Kitchen zur gemeinschaftlichen Nutzung bereit.

Smartments betreibt in Deutschland und Österreich Serviced Apartments und Student Housing mit aktuell 2.389 Einheiten. Mit der Produktlinie Smartments Home baut das Unternehmen in diesem Jahr sein Angebot für Longstay-Wohnformen weiter aus und plant weitere 372 Units bis 2027.

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Brera übernimmt in Meckenbeuren

Vier Männer indunkler Kleidung vor einem modernen mehrgeschossigen Gebäude
Vier Männer indunkler Kleidung vor einem modernen mehrgeschossigen Gebäude
von links: Armin Bruckmeier (Brera), Maximilian Meiler (Zeppelin Vermögensverwaltungsgesellschaft), Mattheo Ghedini (Brera) und Jörg Bischof (LZ-Gruppe). Bild: LZ-Gruppe

Die Serviced Apartments am Alte-Schmiede-Platz erhalten einen neuen Betreiber. Die Luftschiffbau Zeppelin Gruppe (LZ-Gruppe) als Eigentümerin des Gebäudes suchte nach dem Ende der Zusammenarbeit mit der Föhr Hotelbetreibergesellschaft mbH zum Jahresende einen Nachfolger und entschied sich für Brera. Der Serviced-Apartment-Anbieter aus München wird künftig das ehemalige MyFlats mit 52 Einheiten führen und plant die Wiedereröffnung nach einer kurzen Übergangsphase Mitte Februar 2026.

Die voll ausgestatteten Apartments ermöglichen längere Aufenthalte mit Selbstversorgung. Brera kombiniert einen digitalen Check-in mit persönlicher Betreuung durch einen festen House Manager. Die gemeinschaftlichen Flächen sollen künftig stärker genutzt und weiterentwickelt werden. Dazu gehört die Dachterrasse mit Lounge-Bereich. Eine Tiefgarage komplettiert das Angebot. Mit Meckenbeuren baut Brera seine Präsenz in Baden-Württemberg aus. Der Standort ergänzt das bestehende Angebot in wirtschaftlich starken Regionen und richtet sich sowohl an Geschäftsreisende als auch an Familien.

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Spatenstich für neues Apartmenthaus in Gmünd

Visualisierung eines zweigeschossigen modernen Flachdachgebäudes
Visualisierung eines zweigeschossigen modernen Flachdachgebäudes
Visualisierung der Harabruck Apartments in Gmünd. Bild: Elk Tech

In Gmünd haben Mitte Januar 2026 die Bauarbeiten für die „HA! Harabruck Apartments“ begonnen. Die Eröffnung ist für August 2026 geplant. Auftraggeber ist der Unternehmer Andreas Weber. Elk Tech wird die zweigeschossige Immobilie in Stahlmodulbauweise errichten. Für Weber ist es nach der Fertigstellung des Avia Motels 2006 das zweite Projekt mit Elk Tech in Gmünd.

Im Wohn- und Erholungsgebiet nahe dem Harabruckteich entstehen 21 Ferienapartments mit je 30 Quadratmetern. Sie richten sich an Touristen, Geschäftsreisende sowie Longstay-Gäste. Jede Einheit verfügt je nach Lage über Terrasse, Balkon oder Gartenzugang. Zur technischen Ausstattung gehören Photovoltaikanlagen, E-Ladestationen, Wärmepumpen und digitale Schlüsselsysteme. Buchung, Bezahlung und Check-in laufen vollständig digital.

Zwei neue Münchener Standorte für Limehome

Loungebereich mit grauen Polstermöbeln und Blick in die City
Loungebereich mit grauen Polstermöbeln und Blick in die City
Das Hotel Miano by Limehome. Bild: Limehome

Mit zwei Locations vergrößert Limehome sein Portfolio in der Isarmetropole um 174 Einheiten. Seit Anfang des Jahres führt das Unternehmen bereits das 2021 am Pasinger Marienplatz eröffnete Boutiquehotel Miano mit 133 Unterkünften als “Hotel Miano by Limehome” und verzichtet auf einen grundlegenden Umbau. Die hauseigene Bar wird in das Hospitality-Konzept integriert. In dem Mixed-Use-Gebäude befinden sich neben zwei Restaurants auch eine Tiefgarage sowie zwei Supermärkte. Darüber hinaus entsteht ein Neubau mit 41 Units in der zwischen dem Münchener Hauptbahnhof und der Theresienwiese gelegenen Paul-Heyse-Straße, die Limehome als Alleinmieter betreiben wird. Eigentümer der Immobilie ist der Cateringspezialist DoN Group mit Sitz in Österreich, der damit sein erstes Hotelprojekt startet. Die Eröffnung ist für 2027 vorgesehen.

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78 Adagio-Aparthotels erhalten Green-Key-Zertifizierung

Zimer mit Doppelbett und großer Schwarz-Weiß-Fotografie dahinter
Zimer mit Doppelbett und großer Schwarz-Weiß-Fotografie dahinter
Zu den deutschen Adagio-Häusern mit Green Key-Zertifizierung zählt auch der Standort Frankfurt Messe. Bild: Adagio

2026 baut Adagio sein Nachhaltigkeitsprogramm weiter aus: Mit 20 im Jahr 2025 zertifizierten Häusern tragen inzwischen 78 Betriebe das Umweltlabel Green Key. Das entspricht 60 Prozent des gesamten Portfolios. Ziel ist es, alle Standorte zertifizieren zu lassen, weswegen die Kriterien bereits in der Planung neuer Häuser verankert sind.

Frankreich stellt mit 51 zertifizierten Häusern den größten Anteil, davon 18 neu ausgezeichnete Standorte im Jahr 2026. Weitere 27 liegen in zehn Ländern, darunter Deutschland, Großbritannien, Belgien, die Niederlande, die Schweiz, die Vereinigten Arabischen Emirate und Katar. Von den 78 Häusern betreibt Adagio 58 direkt, 14 laufen im Franchise, sechs als Master-Franchise.

Die Green-Key-Zertifizierung basiert auf Vorgaben zu Umweltpolitik, Gästeinformation, Energie-, Wasser- und Abfallmanagement, verantwortungsbewusstem Einkauf und Umfeldgestaltung. In den Adagio Aparthotels führen diese Vorgaben unter anderem zu:

  • vier Prozent weniger Energieverbrauch pro belegtem Apartment
  • bis zu vier Prozent weniger Wasserverbrauch pro Bewohner an französischen Standorten
  • Recycling von mehr als 20 Tonnen Bioabfällen durch lokale Partnerschaften
  • verstärkter Nutzung reparierter und effizienter Haushaltsgeräte
  • Maßnahmen zur Förderung urbaner Biodiversität und lokaler Verankerung

Das Nachhaltigkeitssiegel bildet einen zentralen Baustein der CSR-Strategie von Adagio. Für 2027 liegen bereits 28 weitere Anträge vor, um den Umweltstandard schrittweise auf das gesamte Netzwerk auszuweiten.

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Habyt zieht ins Munich H101

Das Habyt The Waterfront in Berlin. Bild: Felix Steck Photographer/Habyt

Für das Quartier an der Hanauer Straße (H101) im Münchener Stadtbezirk Moosach hat Strabag Real Estate einen Ankermieter an Bord geholt: Habyt. Der neue Büro- und Gewerbestandort bietet eine Gesamtfläche von rund 37.000 Quadratmeter für verschiedene Nutzungen, davon wird der Boardinghouse-Betreiber rund 6.000 Quadratmeter Fläche für 148 Zimmer übernehmen. Die Fertigstellung ist für 2028 geplant. Ziel ist ein taxonomiekonformer und energieneutraler Betrieb mittels Photovoltaik-Fassaden und Geothermie. Ebenso wird eine DGNB-Zertifizierung angestrebt. Ein Begrünungskonzept soll den Wald an diesen Standort holen.

Kersten Waltz, Bereichsleiter bei Strabag Real Estate München, erklärt: „Das ist keine reine Vermietung, sondern eine partnerschaftliche Weiterentwicklung unseres Projekts. Mit Sauna, Gym und Café bringen Patrick Breuer und sein Team genau die Bausteine ein, die wir für modernes Work-Life-Blending brauchen. Arbeit, Leben und Regeneration fließen hier ineinander. Damit wird das Boardinghouse zum idealen Anker und sozialen Herzstück für das gesamte Quartier und garantiert so Urbanität und Vernetzung im Areal.“

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