PKF Hospitality ernennt Research-Chefin

Dunkelhaarige junge Frau
Dunkelhaarige junge Frau
Akshara Walia. Bild: PKF Hospitality Group

Zum 1. Juli 2026 hat Akshara Walia die Geschäftsführung der PKF Research GmbH übernommen. In dieser Funktion steuert sie die weltweiten Analyse- und Studienaktivitäten der PKF Hospitality Group im Hotel- und Gastgewerbebereich. Besonders relevant für die Serviced-Apartment-Branche ist Walias zusätzliche Funktion am Future of Hospitality Institute: Seit 2025 leitet sie dort den Forschungsbereich des auf Serviced Living spezialisierten Branchen-Think-Tanks. In dieser Rolle verantwortet sie quantitative Forschungsinitiativen zu wachstumsstarken Segmenten wie Branded Residences, Co-Living und Studentenwohnanlagen.

Walia gehört seit 2016 zur PKF Hospitality Group. Vor ihrer Berufung zur Geschäftsführerin war die promovierte Betriebswirtin und Sozioökonomin als Director of Research für Data Analytics, Marktanalysen, Branchenpublikationen, Prognosemodelle sowie kundenspezifische Studienprojekte für internationale Auftraggeber zuständig. Mit der neuen Position bündelt die PKF Hospitality Group ihre Analysekompetenz künftig stärker innerhalb der PKF Research GmbH.

Neustart für The Fizz Bremen

Gemeinschaftsküche mit Tisch und Stühlen
Gemeinschaftsküche mit Tisch und Stühlen
Die neue Gemeinschaftsküche im The Fizz Bremen. Bild: International Campus

Die International Campus Group hat im Juni 2026 die Modernisierung des Studierendenwohnhauses The Fizz Bremen abgeschlossen und dessen Reopening gefeiert. Das 2012 eröffnete Gebäude auf dem Universitätscampus war einst der erste Standort der Marke. Es beherbergt 335 vollmöblierte Apartments. Rund 75 Prozent der Bewohner kommen aus dem Ausland, der Rest aus Deutschland.

Im Zuge des Makeovers ließ International Campus 76 Erker neu konstruieren und ersetzte das Mobiliar und die Ausstattung sämtlicher Zimmereinheiten. Dazu zählten unter anderem Betten, Matratzen, Schreibtische, Stühle, Beleuchtung, Vorhänge und TV-Sideboards. Die Küchen erhielten neue Arbeitsplatten, Fronten, Spülbecken, Armaturen, Bestecksysteme und Induktionskochfelder. Auch die Community-Bereiche präsentieren sich mit einem neuen Konzept. Es umfasst eine Gemeinschaftsküche, ein Lernraum mit Arbeitsplätzen, eine Gaming Area, eine Laundry Lounge, eine Rezeption und mehrere Lounge-Zonen. Im Außenbereich entstanden unter anderem eine BBQ-Fläche, zusätzliche Terrassenmöbel, eine Tischtennisplatte und ein Gymnastik-Rigg. Ein fest installierter umgestalteter Oldtimerbus dient künftig als Treffpunkt.

Habyt eröffnet Aparthotel in Wien

Modernes Gebäude mit verschachtelter Fassade
Modernes Gebäude mit verschachtelter Fassade
Rendering des ersten Wiener Habyt-Standorts. Bild: Habyt

Am 1. August 2026 will Habyt mit seinem ersten Standort in Wien an den Start gehen. Das Aparthotel liegt an der Bruno-Marek-Allee im Nordbahnviertel und umfasst 319 Studios und Apartments auf sieben Etagen. Alle Einheiten verfügen über Küche oder Kitchenette, WLAN und Arbeitsbereiche. Zum Angebot gehören außerdem Lounge- und Co-Working-Flächen, ein Fitnessstudio sowie ein Wellnessbereich mit Sauna und Hammam. Die Immobilie liegt nahe dem Praterstern sowie den Naherholungsgebieten Prater und Donauinsel. Auch Unternehmen und das Viecon Congress Center befinden sich in der Umgebung. Habyt richtet sich damit an Geschäfts- und Freizeitreisende, Kongressgäste, Projektteams, Remote Worker und Langzeitgäste.

Strabag Real Estate entwickelte das Gebäude und übergab die Flächen im Mai 2026 an Habyt. Beim Bau kamen laut Unternehmen unter anderem CO₂-optimierter Beton mit reduziertem Klinkeranteil, Schafwolldämmungen in Zwischenwänden sowie begrünte Fassaden- und Dachflächen zum Einsatz. Bei Fensterdichtungen nutzte das Projekt Schafwollstopfschnüre statt PU-Schaum.

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Limehome: Expansion mit neuem Design

Schlafzimmer in Beige, Weiß und Petrolgrün mit Doppelbett und Sofa
Schlafzimmer in Beige, Weiß und Petrolgrün mit Doppelbett und Sofa
Am Standort in der Berliner Klosterstraße wurde das neue Design bereits umgesetzt. Bild: Limehome

Der Serviced-Apartment-Anbieter Limehome hat mit Aroundtown einen Mietvertrag für ein Projekt mit 86 Einheiten im zentral gelegenen Frankfurter Hochhausturm HAT64 Skyline Atlas geschlossen. Das Portfolio wächst derzeit in Deutschland, den Niederlanden, Italien, Belgien und Großbritannien und setzt dabei gezielt auf Kooperationen mit institutionellen Investoren, zu denen auch Baltisse Real Estate und Colliers Global Investors Italy SGR zählen.

Gleichzeitig beginnt das Münchener Unternehmen mit dem europaweiten Rollout eines überarbeiteten Suite-Designs, das für Einheitlichkeit und Skalierbarkeit im Angebot sorgen soll. Der neue Look, der bereits in Immobilien in London, Valencia und im neuen DACH-Flagship Berlin Klosterstraße umgesetzt wurde, legt den Fokus auf wärmere Materialien, verbesserten Komfort und einen objektübergreifenden stringenten Style, der noch besser skaliert werden kann.

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Homaris plant Standort in Berlin-Tempelhof

Rendering eines Gebäudes an einem Fluss
Rendering eines Gebäudes an einem Fluss
Der geplante Homaris-Standort in Berlin-Tempelhof. Bild: Homaris

Der Serviced-Apartment-Anbieter Homaris will 2028 in Berlin-Tempelhof seinen 27. Standort in der Bundeshauptstadt eröffnen. Dafür hat das Unternehmen im Juni 2026 rund 4.800 Quadratmeter Bruttogrundfläche in der Ullsteinstraße angemietet. In der sechsgeschossigen Immobilie sollen rund 140 Einheiten entstehen. Die K:22 Hotelberatung vermittelte den Betreibervertrag im Alleinauftrag eines international tätigen Family Offices. Die Location befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Ullsteinhaus. Das frühere Verlagsgebäude dient heute als Technologiecampus und umfasst rund 80.000 Quadratmeter Mietfläche. Dort sind unter anderem Firmen aus den Bereichen Technologie, Luftfahrt, Pharma, Versicherung, Softwareberatung und Architektur angesiedelt.

Aroundtown plant über 1.000 Apartments

Frankfurter Skyline
Frankfurter Skyline
In Frankfurt plant das Unternehmen zwei neue Standorte. Bild: ISA GmbH

Das Immobilienunternehmen Aroundtown mit Sitz in Luxemburg treibt die Konversion von Büroimmobilien in Serviced-Apartment-Projekte an mehreren deutschen Standorten voran. Im Fokus stehen zentrale Lagen in Berlin, Frankfurt am Main, Dortmund und Hannover. Insgesamt befinden sich nach eigenen Angaben derzeit Projekte mit mehr als 1.000 geplanten Einheiten in Vorbereitung oder bereits im Umbau.

Ein Schwerpunkt liegt auf Berlin: An der Karl-Liebknecht-Straße 33 am Alexanderplatz entstehen 285 Apartments. Die Baugenehmigung liegt vor, die Arbeiten laufen. Der Abschluss ist für Ende 2026 angepeilt. Ebenfalls in der Bundeshauptstadt entwickelt Aroundtown 84 Einheiten in der Marburger Straße 12-13 nahe dem Ku’damm sowie 161 Units in der Köpenicker Straße 30. Beide will das Unternehmen 2027 abschließen.

In Frankfurt am Main betrifft die Umnutzung zwei Objekte. In der Stuttgarter Straße 18 nahe dem Hauptbahnhof sind 188 Apartments geplant. Die Baugenehmigung ist eingereicht und mit Entkernungsarbeiten wurde begonnen. Die Fertigstellung ist für 2027 vorgesehen. In der Bleichstraße 64 sollen 86 Einheiten entstehen; die im Jahr 2028 finalisiert werden sollen.

Auch in Dortmund treibt der Konzern zwei Projekte voran. Am Königswall 1 direkt am Hauptbahnhof baut er 51 Serviced Apartments. Sie sollen im Sommer 2026 fertig sein. Darüber hinaus entstehen in Hannover an der Karl-Wiechert-Allee 18-22 insgesamt 83 Einheiten, die 2027 vollendet werden sollen. Weitere Häuser in München, Stuttgart und Essen befinden sich laut Unternehmen in Planung.

Staytoo plant erstes Haus in München

Minimalistische Rezeption mit Desk, zwei Sesseln und Wandgestaltung
Minimalistische Rezeption mit Desk, zwei Sesseln und Wandgestaltung
Visualisierung des Lobby-Bereichs im künftigen Münchener Haus. Bild: Staytoo

Anfang Juni 2026 hat Staytoo Living einen Management-Vertrag für ein Objekt in Ramersdorf unterzeichnet, das am 15. Oktober an den Start gehen soll. Damit will die Marke ihr Angebot für studentisches Wohnen auf sieben Standorte in Deutschland erhöhen. Bisher ist sie in Berlin, Leipzig, Bonn, Kaiserslautern und zweimal in Nürnberg vertreten. Die neue Location in der Isarmetropole ist ein ehemaliges Hotel in der Ottobrunner Straße. Staytoo übernimmt den Betrieb, die Vermietung, die Vermarktung sowie das technische und kaufmännische Property Management. Eigentümer ist ein europäischer Immobilieninvestor.

Das Haus soll künftig 197 vollmöblierte Studios und WG-Zimmer zwischen 17 und 35 Quadratmetern bieten. Zur Ausstattung gehören eine Küchenecke, ein Wohn- und Arbeitsbereich, ein eigenes Bad sowie WLAN. Ergänzend sind Gemeinschaftsflächen auf zwei Ebenen vorgesehen. Dazu zählen ein Co-Study-Bereich, ein Fokusraum, eine Lobby mit Packstation, ein Fitnessbereich mit Yoga-Raum, eine Gaming Lounge, ein Kinoraum und eine Laundry. Außerdem entstehen 62 Fahrradstellplätze. Die Mieten starten laut Unternehmen bei 980 Euro monatlich und enthalten Nebenkosten sowie weitere Leistungen.

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Bob W baut Präsenz in der DACH-Region aus

Interior mit großem Sofa und kleinen Tischen
Interior mit großem Sofa und kleinen Tischen
Ein skandinavisch inspirierter Industrial Style soll das Ambiente in Stuttgart prägen. Bild: Bob W

Der finnische Aparthotelbetreiber Bob W will seine Expansion in Europa fortsetzen und plant zwölf weitere Häuser in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz. Das Unternehmen betreibt derzeit 55 Häuser in elf Ländern mit insgesamt rund 8.000 Einheiten. Zum Angebot gehören Serviced Studios, Apartments, Penthäuser und Hotelzimmer. Neue Standorte im DACH-Raum entstehen unter anderem in Stuttgart, Frankfurt, Dortmund, Köln, Bonn, Wien, Graz, Salzburg und Locarno am Lago Maggiore. Mit Wien feiert Bob W voraussichtlich im Sommer 2026 seine Premiere in Österreich. Hierzulande soll bis 2027 ein neues Gebäude in Stuttgart-Bad Cannstatt mit 136 Apartments sowie Waschküche, Co-Working-Bereich, Gemeinschaftsküche, Lounge und einem 550 Quadratmeter großen Fitnessstudio errichtet werden.

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Stayery jetzt auch in Bayern

Ambiente einer Lobby mit schwarzem Sofa und rostbrauner Wand
Ambiente einer Lobby mit schwarzem Sofa und rostbrauner Wand
Die Lobby im neuen Fürther Stayery. Bild: Stayery

Im April hat Stayery in der Fußgängerzone der Fürther Innenstadt seinen ersten Standort in Bayern eröffnet. Das Haus umfasst 60 Apartments auf rund 3.000 Quadratmetern und richtet sich an Geschäftsreisende sowie Gäste mit längerem Aufenthalt. Die im Shopping Center Flair Fürth gelegenen Einheiten verfügen über Kitchenette, Smart-TV, Arbeitsplatz und WLAN. Gäste checken rund um die Uhr digital ein. Eine wöchentliche Reinigung gehört zum Angebot. Ergänzend gibt es im dritten Obergeschoss Gemeinschaftsflächen, einen Co-Working-Bereich, einen Self-Service-Kiosk sowie eine Gästewäscherei, deren Maschinen sich per App steuern lassen. Das Gestaltungskonzept greift die Geschichte des ehemaligen Brauereigeländes auf. Das Motto „The International Party“ verweist auf den ehemaligen Festsaal des Areals. In der Lounge erinnert eine Bühne an diese Nutzung. Weitere Designelemente beziehen sich auf Persönlichkeiten wie Ludwig Erhard und Henry Kissinger, die beide aus Fürth stammen. Insgesamt hat die Marke derzeit knapp 2.300 Einheiten an 21 Standorten im DACH-Raum unter Vertrag, weitere befinden sich in Verhandlung, unter anderem auch im süddeutschen Raum.

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Marriott bringt Longstay-Angebot wieder nach Deutschland

Zwei sechseckige Gebäude
Zwei sechseckige Gebäude
Dein Apart in Unterföhring wird zu Element by Marriott. Bild: Betriebs und Service GmbH

Marriott International hat mit der Münchener Betriebs- und Service GmbH eine Vereinbarung geschlossen, um die bestehende Immobilie Dein Apart in Unterföhring im Norden Münchens in ein Hotel der Marke Element by Marriott umzuwandeln. Damit bringt die Gruppe ihre Extended-Stay-Brand zurück in die Bundesrepublik. Bereits 2014 hatte am Frankfurter Flughafen mit dem Element Frankfurt Airport das erste Element Hotel in Europa eröffnet; seit 2021 ist es jedoch nicht mehr Teil des Marriott-Portfolios. Der Münchener Neuzugang soll nun nach einer Renovierung im September 2026 als Element by Marriott München Unterföhring an den Start gehen.

Das Haus aus drei miteinander verbundenen Gebäuden richtet sich mit 561 Studios und Apartments vor allem an Gäste mit längerer Aufenthaltsdauer, eignet sich aber auch für Kurzreisen. Alle Einheiten erhalten eine integrierte Küchenzeile. Zum Konzept gehören ein Frühstücksangebot mit gesundheitsorientiertem Schwerpunkt, ein Grab-and-go-Angebot für Speisen zum Mitnehmen sowie ein rund um die Uhr geöffnetes Fitnesscenter. Außerdem sind Gastronomieflächen und ein 1.670 Quadratmeter großer Veranstaltungsbereich für Meetings, Workshops und Schulungen geplant.