Habyt zieht ins Munich H101

Das Habyt The Waterfront in Berlin. Bild: Felix Steck Photographer/Habyt

Für das Quartier an der Hanauer Straße (H101) im Münchener Stadtbezirk Moosach hat Strabag Real Estate einen Ankermieter an Bord geholt: Habyt. Der neue Büro- und Gewerbestandort bietet eine Gesamtfläche von rund 37.000 Quadratmeter für verschiedene Nutzungen, davon wird der Boardinghouse-Betreiber rund 6.000 Quadratmeter Fläche für 148 Zimmer übernehmen. Die Fertigstellung ist für 2028 geplant. Ziel ist ein taxonomiekonformer und energieneutraler Betrieb mittels Photovoltaik-Fassaden und Geothermie. Ebenso wird eine DGNB-Zertifizierung angestrebt. Ein Begrünungskonzept soll den Wald an diesen Standort holen.

Kersten Waltz, Bereichsleiter bei Strabag Real Estate München, erklärt: „Das ist keine reine Vermietung, sondern eine partnerschaftliche Weiterentwicklung unseres Projekts. Mit Sauna, Gym und Café bringen Patrick Breuer und sein Team genau die Bausteine ein, die wir für modernes Work-Life-Blending brauchen. Arbeit, Leben und Regeneration fließen hier ineinander. Damit wird das Boardinghouse zum idealen Anker und sozialen Herzstück für das gesamte Quartier und garantiert so Urbanität und Vernetzung im Areal.“

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Limehome kommt nach Nürnberg

Visualisierung des Nürnberger Eck-Ensembles. Bild: Be Extraordinary

Nach mehreren Jahren Projektstillstand soll es nun in der Nürnberger Innenstadt weitergehen: Die Centralis Immobilien Gruppe will noch im Januar mit den Bauarbeiten am Eck-Ensemble Breite Gasse, Frauengasse und Färberstraße loslegen. Geplant ist ein Hospitality-Produkt mit 93 Designunterkünften in den oberen Etagen, das mit Gastronomieflächen im Erd- und Untergeschoss kombiniert wird. Die Fertigstellung ist für Anfang 2027 vorgesehen. Limehome erhielt als künftiger Betreiber für die 93 Seviced Apartments den Zuschlag. „Nürnberg ist für uns ein Schlüsselstandort in Süddeutschland: Die zentrale Lage und die wirtschaftliche Dynamik in Nürnberg und Umgebung schaffen ideale Voraussetzungen für unser digitales Modell”, sagt Dr. Josef Vollmayr, Co-Founder und Co-CEO von Limehome.

Die inhabergeführte Investment- und Entwicklungsgesellschaft Centralis hatte das Grundstück aus einer Sondersituation übernommen, nachdem der Voreigentümer den Altbestand bereits 2020 abgerissen und den Rohbau begonnen hatte. Allerdings kam das Vorhaben infolge einer Insolvenz zum Stillstand.

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Neuzugang im Development-Team von Staycity

Lukas Müller. Bild: Hafencitystudios

Die Staycity Group hat ihre Entwicklungsabteilung ausgebaut: Seit Januar 2026 ist Lukas Müller Senior Development Manager Germany. Neben dem Portfoliowachstum in Deutschland steuert er in dieser Rolle auch die Märkte Österreich und Schweiz. Damit stärkt die Gruppe ihre Immobiliensparte in der DACH-Region und bereitet die Umsetzung der in den vergangenen Monaten gesicherten Vorhaben vor.

Müller absolvierte von 2018 bis 2022 an der Hochschule München den Bachelor Tourismusmanagement und schloss dort 2024 mit dem Master Hospitality Management sein Studium ab. 2020 und 2021 sammelte er Erfahrung in der Steuerung von Hotelassets bei Deka Immobilien in München. Seit April 2022 ist er für Staycity tätig und durchlief im Projektbereich mehrere Stationen: vom Praktikum in Dublin über die Position als Development Manager für den Großraum München bis hin zum Senior Development Manager Germany, Austria and Switzerland.

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Staycity kommt nach Wien

Rendering eines ehrgeschossigen Gebäudes
Rendering eines ehrgeschossigen Gebäudes
Rendering des gepanten Staycity in Wien-Wieden. Bild: JP Immobilien

In der Wiedner Hauptstraße 52 im vierten Wiener Bezirk entwickelt JP Hospitality unter der Marke Staycity ein neues Aparthotel mit Serviced Apartments. JP Immobilien hatte die Liegenschaft Ende 2019 erworben und führt das Projekt nun über den Geschäftsbereich JP Hospitality fort. Die Ausgestaltung erfolgt in enger Abstimmung mit der in Dublin ansässigen Staycity Group, die den Betrieb übernehmen und damit ihren ersten Standort in Österreich eröffnen wird.

Auf einer Fläche von 5.665 Quadratmetern entstehen drei Kategorien mit Größen zwischen 18,5 und 32 Quadratmetern, darunter auch Zweizimmer-Einheiten. Die Apartments eignen sich für Kurzaufenthalte ebenso wie für längere Nutzungen von bis zu sechs Monaten. Zum Haus gehören auch Gemeinschaftsflächen wie Fitnessbereich, Co-Working-Zonen sowie ein rund um die Uhr verfügbares Grab-and-Go-Angebot. Eine hauseigene Tiefgarage ergänzt die Infrastruktur. Die U-Bahn-Station Taubstummengasse liegt etwa vier Gehminuten entfernt; Bus- und Straßenbahnlinien halten direkt vor dem Gebäude.

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Zweites Numa für Stuttgart

Rendering eines mehrgeschossigen modernen flachen Gebäudes mit halbrunden Erker
Rendering eines mehrgeschossigen modernen flachen Gebäudes mit halbrunden Erker
In der Marienstraße plant Numa seinen zweiten Standort in Stuttgart. Bild Watzl Group

Die Watzl Group hat für das Gebäude Marienstraße 44-46 in der Stuttgarter Innenstadt mit der Numa Group einen langfristigen Mieter gefunden. Am 23. Dezember 2025 unterzeichneten Eigentümer und Betreiber einen entsprechenden Vertrag mit einer Laufzeit von 20 Jahren. In der Immobilie sollen 88 Serviced Apartments auf mehr als 3.000 Quadratmetern entstehen. Im Zuge der Kernsanierung und wird die konzerneigene Watzl Construction als Generalunternehmer die bauliche Umsetzung übernehmen. Für die architektonische Planung zeichnet das Büro Tennigkeit + Fehrle verantwortlich. Die Watzl Group entwickelt und baut derzeit rund 400 Serviced Apartments in Stuttgart, vor allem durch die Umwandlung leerstehender Bürogebäude mit gleichzeitiger energetischer Ertüchtigung.

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Sicon eröffnet sechsten Standort in Hamburg

Im Hub Apartments Sankt Georg logieren Gäste in stylisch-funktionalen Apartments. Bild: Sicon Hospitality/K. Knorr

Mit dem Hub Apartments St. Georg in der Stiftstraße 46 wächst das Angebot von Sicon Hospitality in Hamburg um einen weiteren Standort. Das Haus verzeichnete in den ersten drei Monaten nach der Eröffnung Mitte September eine Auslastung von 73 Prozent. Rund 6.000 Gäste übernachteten seitdem hier und bewerteten vor allem Ausstattung, Preis-Leistungs-Verhältnis, Lage, Sauberkeit und den digitalen Check-in positiv.

Die 58 Units auf fünf Etagen sind zwischen 18 und 27 Quadratmeter groß. Die kleineren Einheiten verfügen über Kitchenettes, die größeren über voll ausgestattete Küchen mit Kochfeldern und Essbereichen. Ergänzt wird das Angebot durch drei Hotelzimmer ohne Kitchenette in der fünften Etage mit umlaufendem Balkon. Ein Laundry Room steht allen Gästen zur Verfügung, die Reinigung der Apartments erfolgt wöchentlich. Das Hub Apartments St. Georg befindet sich in einem früheren Bürogebäude zwischen Steindamm und Lohmühlenpark, unweit des Hamburger Hauptbahnhofs. In neun Monaten Umbauzeit entstand ein Apartmenthaus mit restaurierter Fassade und Innenhof mit Begrünung. Ein kleines Team ist vor Ort an der Rezeption.

Mit dem Zuwachs in St. Georg kommt Sicon in Hamburg nun auf 768 Einheiten an sechs Standorten. Bundesweit betreibt das Unternehmen knapp 800. Er Anbieter zu dem die Marken Hood House, Apartment040, das Freytag, sylc. Apartmenthotel und Hub Apartments gehören plant zusätzliche Standorte unter anderem in Köln, Frankfurt und Düsseldorf.

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Ipartment-Neuzugang in Köln

Modernes Bett in gedeckten Tönen mit gelben Kissen und Ambilight-Leiste am Kopfende
Modernes Bett in gedeckten Tönen mit gelben Kissen und Ambilight-Leiste am Kopfende
So sehen die Zimmer im neuen Ipartment in Köln aus. Bild: Ipartment

Am 12. Dezember 2025 hat die Ipartment GmbH mit einem Haus am Offenbachplatz ihr Angebot in der Kölner Innenstadt erweitert. Es ist Teil des internationalen Hotelnetzwerks Best Western International und wird unter der Marke Ipartment Köln Oper @home by Best Western geführt. Die Immobilie befindet sich direkt gegenüber der Oper und in fußläufiger Nähe zu Schildergasse, Hohe Straße, Alter Markt und Rhein. Die 29 Apartments sind zwischen rund 19 und 43 Quadratmeter groß und verteilen sich auf vier Etagen. Sie richten sich an Geschäftsreisende, Projektmitarbeitende, Kreative und Städtereisende, die kurz- oder längerfristig in Köln bleiben. Zum Haus gehören außerdem eine Club-Lounge mit Arbeitsbereich, ein digital organisierter Mini-Supermarkt sowie ein Wäscheraum. Das Gebäude gehört zu einem denkmalgeschützten Ensembles des Kölner Architekten Wilhelm Riphahn. Eigentümerin ist die LCL Immobilien Gruppe aus Düsseldorf, die die Bestandsimmobilie für die Nutzung als Serviced-Apartmenthaus umgebaut hat.

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Stayery eröffnet 2027 am Kurfürstendamm

Bild: Simone/stock.adobe.com

Am 11. Dezember 2025 hat Stayery den Mietvertragsabschluss für einen neuen Standort in Berlin-Charlottenburg verkündet. Direkt am Kurfürstendamm entstehen bis zum ersten Quartal 2027 insgesamt 198 Einheiten für kurze und längere Aufenthalte. Das Bestandsgebäude stammt aus den frühen 2000er-Jahren. Die Immobilie erhält eine umfassende Modernisierung. Im Zuge dieser baut das Unternehmen das ehemalige Hotel „Ku’ Damm 101“ mit 170 Zimmern in ein Serviced-Apartment-Haus um. Geplant sind auch eine Lounge-Area, ein Co-Working-Bereich, ein Selbstbedienungskiosk, ein Fitnessraum und ein Waschsalon.

Das Objekt im westlichen Teil der Berliner Shoppingmeile richtet sich an Geschäftsreisende und Touristen. In der Umgebung liegen zahlreiche Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten, die Messe Berlin, die Technische Universität sowie Unternehmen wie Siemens und die BVG. Mit dem Neuzugang erweitert Stayery sein Netzwerk in der Spreemetropole um eine vierte Adresse. Die Marke setzt bei ihrem Wachstum gezielt auf die Umnutzung bestehender Immobilien, darunter Hotels und Bürogebäude.

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Nena ist insolvent

Lounge-Bereich mit dicken Polstermöbeln, langen Vorhängen und Affenlampe
Lounge-Bereich mit dicken Polstermöbeln, langen Vorhängen und Affenlampe
Der Lounge-Bereich im Nena Apartments München City East. Bild: Nena Hospitality

Am 18. November 2025 hat die Nena Hospitality GmbH mit Sitz in Schönefeld bei Berlin Insolvenz angemeldet. Das Amtsgericht Cottbus bestellte Dr. Florian Linkert von der Restrukturierungskanzlei BBL zum vorläufigen Insolvenzverwalter der Gesellschaft und weiterer Unternehmen der Nena Apartments Gruppe. Dr. Linkert führt den Geschäftsbetrieb aller Gesellschaften zunächst ohne Einschränkungen weiter und analysiert derzeit die wirtschaftliche Lage. Gemeinsam mit der Geschäftsführung hat er einen Investorenprozess gestartet. Gespräche mit Interessenten sollen kurzfristig beginnen. Nach seinen Angaben besteht reges Interesse an der Gruppe, konkrete Aussagen zu den Sanierungschancen hält er jedoch für verfrüht.

Geschäftsführer Florian Wichelmann sieht in der Gewinnung eines Investors die Möglichkeit, den Betrieb der acht Apartmenthäuser und des Hotels zu sichern und deren weitere Entwicklung zu ermöglichen. In dem Verfahren arbeiten mit Dr. Linkert die Rechtsanwälte Olaf Hammer (Berlin) und Maximilian Löfflad (München) zusammen. Die auf M&A-Transaktionen spezialisierte Centuros GmbH begleitet den Investorenprozess.

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The Flag weiter auf Wachstumskurs

Zimmer mit Bett kleinem Tisch und Stühlen
Zimmer mit Bett kleinem Tisch und Stühlen
Musterzimmer im The Flag Nippes. Bild: The Flag

Die Attendorner Unternehmensgruppe The Flag hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem deutlichem Plus abgeschlossen. Der Umsatz sei in den mittleren zweistelligen Millionenbereich gestiegen und habe damit klar gegenüber 2024 zugelegt. Auch das operative Ergebnis (EBITDA) soll sich verbessert haben. Mit der Eröffnung des ersten Senior-Living-Standorts in der Schweiz sowie dem Richtfest für The Flag Nippes in Köln geht die Expansion weiter. Insgesamt umfasst das Portfolio nun mehr als 3.000 Einheiten für Studierende, Young Professionals, Senioren sowie Reisende. Weitere Projekte sind unter anderem in Düsseldorf, Wiesbaden und Köln in Vorbereitung. Ein Schwerpunkt lag 2025 auf Kooperationen. So arbeitet The Flag bei der Akquise von Immobilien und Grundstücken eng mit der Merea Group zusammen. Die effiziente Umsetzung der Bauvorhaben soll ein hauseigener Bereich für moderne Fertigbäder, Bath 2.0, unterstützen.

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