Homaris zieht nach Berlin-Mitte

Minimalistischer moderner Eingangsbereich eines Hauses
Minimalistischer moderner Eingangsbereich eines Hauses
Die Lobby der Homaris K48 Studios in Berlin-Mitte. Bild: C. Leib

Die Serviced-Apartment-Brand Homaris hat Anfang Juli den Standort „K48 Studios“ in Berlin-Mitte in Betrieb genommen. In einer 3.000 Quadratmeter umfassenden Immobilie, die zunächst als Bürohaus geplant war, entstanden nahe der Spree und der East Side Gallery auf sieben Etagen 90 Serviced Apartments.

Projektentwickler Trockland realisierte das an der Ecke Köpenicker Straße und Wilhelmine-Gemberg-Weg gelegene Haus mit bodentiefen Fenstern, Erkern und Balkonen nach Entwürfen des Architekturbüros Tchoban Voss. Ein prägendes Element der Raumgestaltung bilden Zwischenebenen in Teilen der Apartments. Diese nutzen die vorhandenen Deckenhöhen und schaffen zusätzliche Wohnfläche innerhalb der kompakten Grundrisse. Homaris bietet erstmals in einem Objekt einen 42 Quadratmeter großen Co-Working-Bereich im Erdgeschoss sowie einen Community Space mit Lichthof im Untergeschoss. Darüber hinaus steht Gästen ein direkt im Haus gelegenes extern-betriebenes Café zur Verfügung.

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Brera kommt nach Berlin

Rendering eines mehr geschossigen Gebäudes mit Flachdach
Rendering eines mehr geschossigen Gebäudes mit Flachdach
Rendering des Projekts Midstad Berlin Schloßstraße in das Brera mit 56 Apartments einziehen wird. Bild: Midstad

Der Serviced-Apartment-Anbieter Brera wird den Betrieb von 56 Units im Projekt Midstad Berlin Schloßstraße in Steglitz übernehmen. Die Eröffnung ist für Ende 2027 geplant. Dabei sollen die Einheiten zwischen 20 und 45 Quadratmeter umfassen und alle über eine Küchenzeile verfügen. Es wird der erste Berliner Standort des Unternehmens, das derzeit elf Häuser mit insgesamt 822 Apartments unter anderem in Frankfurt, München, Leipzig, Stuttgart und Nürnberg im Portfolio führt.

Midstad entwickelt eine ehemalige Berliner Handelsimmobilie aus den 1950er-Jahren seit Juni 2025 zu einem Mixed-Use-Konzept, in dem neben den Serviced Apartments auch Flächen für Büros, Einzelhandel, Fitness und Gastronomie vorgesehen sind. Für das Objekt wird eine BREEAM-Zertifizierung mit der Bewertung „sehr gut“ angestrebt. Peek & Cloppenburg bleibt Mieter der unteren Etagen, vom Untergeschoss bis zum zweiten Stock. Darüber hinaus plant die Fitnesskette Fitseveneleven ein Studio mit Wellnessbereich auf rund 1.300 Quadratmetern, das bereits im ersten Quartal 2027 an den Start gehen soll. Zum Vorhaben gehören zudem begrünte Dachterrassen mit Blick auf den Bierpinsel.

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Webtalk: Gesundes Wachstum in einem veränderten Markt

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Der Markt für Serviced Apartments in Deutschland legt weiter zu, steht aber zugleich vor neuen Herausforderungen. Während die Auslastung 2025 stabil bleibt, transformieren sich Nachfrage, Preisniveau und Wettbewerb. Inzwischen prägen Freizeitgäste das Segment, während Betreiber, Investoren und Finanzierer ihre Strategien unter wirtschaftlich unsicheren Bedingungen überprüfen müssen.

In Webtalk der Apartment-Community am 24. September 2026 geht es daher um die Frage, wie sich Zuwachs langfristig tragfähig gestalten lässt. Welche Expansionsstrategien sind sinnvoll? Welche Positionierungen und Betreibermodelle bieten Orientierung in einem volatilen Markt? Und welche Kennzahlen helfen dabei, Entwicklungen realistisch einzuordnen?

Moderatorin Anett Gregorius, Gründerin und Inhaberin von Apartmentservice führt als langjährige Marktkennerin durch die Diskussion und bringt unterschiedliche Perspektiven aus Betrieb, Entwicklung, Investment und Finanzierung zusammen. Ihre vier Gesprächspartner sind Matthias Niemeyer, Geschäftsführer von Adina Hotels, Marlina Hörster, Director of Development bei Bob W, Henrik von Bothmer, Head of Operated Living bei Union Investment, sowie Holger Kuball, Leiter Wohnungs- und Tourismuswirtschaft bei der DKB.

Dabei wird die Runde erörtern, unter welchen Bedingungen Expansion trägt, wie Unternehmen ihre Marktposition auch in Krisenzeiten sichern können und welche Entwicklungen den deutschen Markt für Serviced Apartments in den kommenden Jahren bestimmen.

Hier geht es zu Programm und Anmeldung.

Numa plant Serviced Apartments in Kreuzberg

Rendering eines modernen mehrgeschossigen Gebäudes mit auffälligen Balkonlösungen
Rendering eines modernen mehrgeschossigen Gebäudes mit auffälligen Balkonlösungen
Visualisierung der Ansicht von der Prinzessinnenstraße. Bild: Townscape

Die Numa Group SE wird Mieter eines neuen Serviced-Apartment-Hauses in der Prinzessinnenstraße 29 in Berlin-Kreuzberg. Die Baugenehmigung wurde zum 13. Juli 2026 erteilt und Projektentwickler Townscape hat den Bau des Gebäudes mit 114 Einheiten bereits begonnen. Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2027 geplant. Auf dem rund 1.099 Quadratmeter großen Areal entsteht eine Bruttogeschossfläche von etwa 3.706 Quadratmetern. Neben den Apartments sind Gewerbe- sowie Co-Working-Flächen im Erdgeschoss vorgesehen. Das Grundstück liegt nahe dem U-Bahnhof Moritzplatz im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg. Auch der U-Bahnhof Kottbusser Tor befindet sich in fußläufiger Entfernung. Im Umfeld sind unter anderem das Aufbau Haus, die Prinzessinnengärten, das Betahaus sowie zahlreiche Kultur-, Gastronomie- und Arbeitsorte angesiedelt. Der Landwehrkanal und das Engelsbecken sind ebenfalls in der Nähe. Für die Anreise mit dem Fahrrad werden neun Stellplätze installiert. Zudem soll das Gebäude über zwei barrierefreie Parkplätze verfügen.

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Homaris beruft Pronine zum CFO

Dunkelhaariger Mann mit Brille und Sacko
Dunkelhaariger Mann mit Brille und Sacko
Kirill Pronine. Bild: K. Pronine/Homaris

Der Serviced-Apartment-Anbieter Homaris hat Kirill Pronine zum Chief Financial Officer ernannt. Der 43-Jährige verantwortet seit Juni 2026 die Finanzstrategie des Berliner Unternehmens. Homaris betreibt und entwickelt Serviced Apartments in deutschen Großstädten, darunter Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart, Düsseldorf und Dresden. Nach Unternehmensangaben umfasst das Portfolio mehr als 4.000 unterzeichnete Apartments. Pronine soll die Finanzorganisation weiterentwickeln und die geplante Expansion in bestehenden sowie neuen Märkten steuern. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf Reporting, Liquiditätsplanung und Finanzierung.

Zuletzt arbeitete Pronine als Founding Partner bei Core Capital. Dort beriet er mittelständische Unternehmen, Unternehmer und Family Offices unter anderem bei Finanzierungsfragen, Reporting nach HGB und IFRS sowie der Entwicklung von Finanz- und Liquiditätsprozessen. Zuvor gründete er Sorgenfrei Zuhause mit und führte das Unternehmen als Managing Partner. In dieser Rolle baute er ein deutschlandweites Handwerkernetzwerk auf, organisierte Eigen- und Fremdkapital in Millionenhöhe und leitete die finanzielle Steuerung des operativen Geschäfts. Weitere berufliche Stationen umfassten UBS, Deutsche Bank und ein Single Family Office.

Primestar erweitert June-Portfolio in Berlin

Schlafzimmer mit Weiß, Grau und Hellrosa
Schlafzimmer mit Weiß, Grau und Hellrosa
Das June Stay Berlin in der Goethestraße 87. Bild: Primestar

Die Primestar Group wird den bisherigen Serviced-Apartment-Betrieb „Townhouse Berlin“ in der Goethestraße 87 im Stadtteil Charlottenburg übernehmen. Das Haus mit 47 Apartments aus dem Revo-Portfolio soll ab 1. September 2026 unter dem Namen June Stay Berlin als neuer Standort des June-Portfolios in der deutschen Bundeshauptstadt geführt werden. Unter dem Label bündelt Primestar verschiedene Angebote aus den Bereichen Hotel, Serviced Living und Arbeitsplätze. Dazu zählen June Six, June Stay und WorX. Neben dem bereits bestehenden June Six Berlin City West am Savignyplatz mit 84 Units, befindet sich das Projekt June Six & Stay Warschauer Platz mit rund 350 Zimmern und Apartments in Planung.

June Stay richtet sich an Gäste mit längeren Aufenthalten, darunter Geschäftsreisende, Studierende und Familien. Die Apartments sollen für Buchungen von wenigen Nächten bis zu mehreren Monaten verfügbar sein. Zur vorgesehenen digitalen Ausstattung zählen ein mobiler Check-in über WhatsApp, ein digitaler Concierge und Smartphone-basierte Zimmerfunktionen. Für das Gebäude in der Goethestraße kündigt das Primestar ein Rebranding und Investitionen in Immobilie sowie Betriebsabläufe an. Vorgesehen sind unter anderem die Anbindung an die digitalen Systeme von Primestar und die Einführung der June-Markenstandards. Details zum Umfang der Investitionen oder zur Höhe des Kaufpreises veröffentlichte die Gruppe nicht. Nach eigenen Angaben bestehen derzeit June-Standorte unter anderem in Berlin, Hannover, Salzburg und am Gardasee.

BWH und Ipartment erweitern Kooperation

Schlafzimmer mit blauer Wand, rotem Betthaupt und gelben Kissen
Schlafzimmer mit blauer Wand, rotem Betthaupt und gelben Kissen
Wohnbeispiel im geplanten Ipartment in Düsseldorf. Bild: Ipartment

Im Juli 2026 haben BWH Hotels Central Europe, Teil der DEHAG Hospitality Group, und der Kölner Serviced-Apartment-Anbieter Ipartment mitgeteilt, dass sie ihre im November 2025 gestartete Zusammenarbeit (Apartment berichtete) um drei Häuser in Frankfurt, Düsseldorf und Fürth ausbauen wollen. Ipartment betreibt derzeit 16 geöffnete Standorte mit rund 1.300 Einheiten. Die vorgesehenen Neuzugänge sollen wie die bisherigen Objekte unter dem Subbrand @Home by Best Western auftreten.

In Frankfurt Eastside plant Ipartment im November 2026 die Eröffnung eines Hauses mit 61 Unterkünften, darunter Studios im Loft-Stil. Im Dezember 2026 soll Düsseldorf mit 126 Wohnangeboten im Geschäftsquartier Seestern und im Januar 2027 Fürth mit 99 Units in zentraler Innenstadtlage folgen.

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PKF Hospitality ernennt Research-Chefin

Dunkelhaarige junge Frau
Dunkelhaarige junge Frau
Akshara Walia. Bild: PKF Hospitality Group

Zum 1. Juli 2026 hat Akshara Walia die Geschäftsführung der PKF Research GmbH übernommen. In dieser Funktion steuert sie die weltweiten Analyse- und Studienaktivitäten der PKF Hospitality Group im Hotel- und Gastgewerbebereich. Besonders relevant für die Serviced-Apartment-Branche ist Walias zusätzliche Funktion am Future of Hospitality Institute: Seit 2025 leitet sie dort den Forschungsbereich des auf Serviced Living spezialisierten Branchen-Think-Tanks. In dieser Rolle verantwortet sie quantitative Forschungsinitiativen zu wachstumsstarken Segmenten wie Branded Residences, Co-Living und Studentenwohnanlagen.

Walia gehört seit 2016 zur PKF Hospitality Group. Vor ihrer Berufung zur Geschäftsführerin war die promovierte Betriebswirtin und Sozioökonomin als Director of Research für Data Analytics, Marktanalysen, Branchenpublikationen, Prognosemodelle sowie kundenspezifische Studienprojekte für internationale Auftraggeber zuständig. Mit der neuen Position bündelt die PKF Hospitality Group ihre Analysekompetenz künftig stärker innerhalb der PKF Research GmbH.

Neustart für The Fizz Bremen

Gemeinschaftsküche mit Tisch und Stühlen
Gemeinschaftsküche mit Tisch und Stühlen
Die neue Gemeinschaftsküche im The Fizz Bremen. Bild: International Campus

Die International Campus Group hat im Juni 2026 die Modernisierung des Studierendenwohnhauses The Fizz Bremen abgeschlossen und dessen Reopening gefeiert. Das 2012 eröffnete Gebäude auf dem Universitätscampus war einst der erste Standort der Marke. Es beherbergt 335 vollmöblierte Apartments. Rund 75 Prozent der Bewohner kommen aus dem Ausland, der Rest aus Deutschland.

Im Zuge des Makeovers ließ International Campus 76 Erker neu konstruieren und ersetzte das Mobiliar und die Ausstattung sämtlicher Zimmereinheiten. Dazu zählten unter anderem Betten, Matratzen, Schreibtische, Stühle, Beleuchtung, Vorhänge und TV-Sideboards. Die Küchen erhielten neue Arbeitsplatten, Fronten, Spülbecken, Armaturen, Bestecksysteme und Induktionskochfelder. Auch die Community-Bereiche präsentieren sich mit einem neuen Konzept. Es umfasst eine Gemeinschaftsküche, ein Lernraum mit Arbeitsplätzen, eine Gaming Area, eine Laundry Lounge, eine Rezeption und mehrere Lounge-Zonen. Im Außenbereich entstanden unter anderem eine BBQ-Fläche, zusätzliche Terrassenmöbel, eine Tischtennisplatte und ein Gymnastik-Rigg. Ein fest installierter umgestalteter Oldtimerbus dient künftig als Treffpunkt.

Habyt eröffnet Aparthotel in Wien

Modernes Gebäude mit verschachtelter Fassade
Modernes Gebäude mit verschachtelter Fassade
Rendering des ersten Wiener Habyt-Standorts. Bild: Habyt

Am 1. August 2026 will Habyt mit seinem ersten Standort in Wien an den Start gehen. Das Aparthotel liegt an der Bruno-Marek-Allee im Nordbahnviertel und umfasst 319 Studios und Apartments auf sieben Etagen. Alle Einheiten verfügen über Küche oder Kitchenette, WLAN und Arbeitsbereiche. Zum Angebot gehören außerdem Lounge- und Co-Working-Flächen, ein Fitnessstudio sowie ein Wellnessbereich mit Sauna und Hammam. Die Immobilie liegt nahe dem Praterstern sowie den Naherholungsgebieten Prater und Donauinsel. Auch Unternehmen und das Viecon Congress Center befinden sich in der Umgebung. Habyt richtet sich damit an Geschäfts- und Freizeitreisende, Kongressgäste, Projektteams, Remote Worker und Langzeitgäste.

Strabag Real Estate entwickelte das Gebäude und übergab die Flächen im Mai 2026 an Habyt. Beim Bau kamen laut Unternehmen unter anderem CO₂-optimierter Beton mit reduziertem Klinkeranteil, Schafwolldämmungen in Zwischenwänden sowie begrünte Fassaden- und Dachflächen zum Einsatz. Bei Fensterdichtungen nutzte das Projekt Schafwollstopfschnüre statt PU-Schaum.

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