Locke-Premiere in München

Die britische Aparthotel-Marke Locke wird im Juni unter dem Namen Schwan Locke in München ihr erstes Haus auf dem europäischen Festland eröffnen. Das nur wenige Gehminuten von der Theresienwiese entfernte Aparthotel in der Ludwigsvorstadt bietet den Gästen 151 geräumige und modern eingerichtete Studio-Apartments, außerdem einen Co-Working-Space, ein Fitnessstudio, einen Coffee-Shop, Einzelhandelsflächen, einen begrünten Innenhof und eine lokale Craft-Cocktailbar. Jedes Apartment verfügt über eine voll ausgestattete Küche sowie einen Wohn- und Essbereich. Das vom Innenarchitekturbüro Fettle entworfene Designkonzept ist vom Deutschen Werkbund inspiriert, der Anfang des 20. Jahrhunderts in München gegründet wurde. Charakteristisch dafür sind maßgefertigte Möbel und eine raffinierte Farbpalette. Darüber hinaus beherbergt das Aparthotel eine Kunstsammlung mit Werken lokaler Talente. Mit WunderLocke in Sendling eröffnet die Marke im Herbst dieses Jahres eine zweite Dependance in München. Muttergesellschaft von Locke ist Edyn mit Sitz in London und Bristol.

Bild: Lennart Wiedemuth

Sieben neue Häuser von Locke

WunderLocke

London, Dublin, München und Cambridge stehen als kommende Standorte für die Longstay-Marke Locke im Laufe des Jahres 2021 auf der Agenda, wie die britische Muttergesellschaft edyn bekannt gegeben hat. Das Konzept kombiniert die Grundzüge eines Aparthotels mit dem Design eines Lifestyle-Hotels und erwies sich während der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr als resilient. Aus diesem Grund setzt Locke seine Europa-Expansion nun fort.

Eröffnungen in London

Locke wird mit zwei Häusern in der englischen Hauptstadt an den Start gehen. Den Anfang macht im Mai 2021 Kingsland Locke mit 124 Einheiten, einem Coworking-Bereich, einem Fitnessstudio sowie verschiedenen gastronomischen Angeboten. Für die Innenarchitektur zeichnet das Londoner Studio Red Deer verantwortlich, sodass die öffentlichen Bereiche in knalligen Farben erstrahlen, während die Apartments eher zurückhaltend gestaltet sind.

Im Osten Londons, unweit des ersten Hauses der Metropole, Leman Locke, soll im Oktober 2021 eine weitere Eröffnung folgen. Unter dem Namen Buckle Street Studios by Locke entstehen 87 Mikroapartments sowie 16 Hotelzimmer für kürzere Aufenthalte. Für das Design wurde das Büro Grzywinski+Pons engagiert, das bereits die ersten vier Häuser der Marke in London, Manchester und Edinburgh gestaltet hat.

Neue Standorte in Dublin

Auch in Dublin sollen zwei neue Häuser an den Start gehen. Zanzibar Locke wird sich in einem Bestandsgebäude befinden und seinen Gästen 160 Studios mit einer Größe zwischen 25 und 80 qm bieten. Ein Restaurant, Bereiche für Coworking, Besprechungen und Veranstaltungen sowie ein Fitnessstudio ergänzen das Raumprogramm. Die Eröffnung ist für Mai 2021 geplant.

Dagegen wird Becket Locke ab August 2021 über 241 Apartments verfügen und ein maritimes Design erhalten. Darüber hinaus soll der zweite Standort in Dublin eine Coworking-Area, Besprechungsräume, eine Cocktailbar, einen Coffee Shop und ein Restaurant bekommen.

Locke in München

Die Marke expandiert mit zwei Münchener Häusern in diesem Jahr auch nach Deutschland. Den Anfang macht im Mai 2021 Schwan Locke mit 151 Wohneinheiten. Das Interior Design stammt vom Büro Fettle und soll an die Werkbund-Bewegung der 1920er-Jahre erinnern. Wie die weiteren Häuser soll auch die Anlage an der Theresienwiese über Coworking-Flächen verfügen. Außerdem erwartet die Gäste ein Fitness-Bereich, Verkaufsflächen sowie gastronomische Angebote.

Ebenfalls in die bayerische Landeshauptstadt kommt im Juli 2021 WunderLocke. 360 Apartments, Coworking-Bereich, Besprechungs- und Veranstaltungsräume, Fitnessstudio und ein Pool im Außenbereich zeichnen diesen neuen Standort aus. Darüber hinaus soll es eine Rooftop-Bar sowie weitere Gastro-Angebote geben. Hinter dem Design steckt das Büro Holloway-Li, das bereits 2020 ein Haus in London, Bermonds Locke, gestaltet hat.

Expansion nach Cambridge

Mit 180 Einheiten im Turning Locke streckt die Marke im September 2021 auch ihre Fühler nach Cambridge aus. Der Name leitet sich vom Computer-Wissenschaftler Alan Turning ab und verweist auf die Nähe des Standorts zur Universität Cambridge. Mehrere Gastronomien, Coworking-Areal, Verkaufsflächen und Besprechungsräume ergänzen die Longstay-Zimmer. Für die Architektur zeichnen die Planer von dRMM verantwortlich, das Interior Design liefert das Studio AvroKO.

Bild: Holloway-Li