Zoku: Hybridkonzept in Kopenhagen

Die Marke Zoku hat in Kopenhagen ihr erstes Haus außerhalb der Niederlanden eröffnet. In 160 Lofts in fünf verschiedenen Größen und den dazugehörigen Gemeinschaftsflächen will die Marke Arbeit, Wohnen und Entspannung in einem Homeoffice-Hybrid-Konzept vereinen. Die Innenräume der Zimmer sowie die Community-Spaces sind flexibel und können an die Bedürfnisse des Gastes angepasst werden. Ein zentrales Merkmal der Zimmer stellt dabei ein Tisch für vier Personen dar, an dem gearbeitet und gegessen werden kann, der aber auch als Kommunikationsfläche dient. Neben einer Küche verfügen die Lofts über Abstellflächen, eine Nische mit Büromaterial und einen erhöhten Schlafbereich. Dieser ist über eine versenkbare Treppe zugänglich und somit vom Rest des Raumes abgeschirmt. Zoku-Bewohner können zudem eigene Kunstwerke als Wandschmuck auswählen, um ihre Wohnfläche individuell zu gestalten. Als Gemeinschaftsflächen dienen die Social Spaces „WorkZoku“ im 5. Stock des Gebäudes, die Platz für Coworking, Restaurants, Meetings und Veranstaltungen bieten und für die Community konzipiert sind.

(Bild: Zoku Kopenhagen)

Die Zwei-in-Eins-Lösung

Die Corona-Pandemie hat unser Leben und die Baubranche in vielen Bereichen verändert: Investoren meiden vorher beliebte Asset-Klassen, die Bewilligung von Bauprojekten dauert teils länger und bedingt durch das Homeoffice ziehen viele Menschen von urbanen Lagen in ländliche Regionen. Trotzdem konnte das Virus beim Mangel an Wohnraum, vor allem in den Städten, bislang keine Trendwende bewirken. Ein zu geringes Angebot und eine zu hohe Nachfrage treiben Mietpreise ungehindert weiter in die Höhe.

Gleichzeitig erkennen Experten ein weiteres Problem, das sich durch die Pandemie weiter zuspitzen wird. Die Einreisebeschränkungen werden den Fachkräftemangel in Deutschland verschärfen. Denn obwohl die Krise bereits jetzt einige in der Bundesrepublik arbeitslos gemacht hat, ist die deutsche Wirtschaft auf hochspezialisierte Einwanderer angewiesen. Einfach gesagt: Es gäbe vielleicht sogar genug Menschen vor Ort, die die unbesetzten Jobs antreten könnten, ihnen fehlen aber die nötigen Qualifikationen. Für beide Probleme, den Mangel an Wohnraum und an Fachkräften, gibt es einen Lösungsansatz.

Er ist nicht neu, aber ein Imagewandel hat ihm zu neuer Sexyness für Arbeitgeber und -nehmer verholfen. Die Rede ist von Werkswohnungen, die mittlerweile, etwas zeitgemäßer, Mitarbeiterwohnungen heißen. Wer potenziellen Mitarbeitern nicht nur einen Job, sondern auch eine Wohnung anbieten kann, erhöht seine Chancen im Wettbewerb um qualifiziertes Personal, egal ob aus dem In- oder Ausland. Wir stellen Ihnen aktuelle Bauprojekte von Volkswagen Immobilien, der Backwarenkette Rischart sowie der Schwarz Gruppe vor und sprechen mit dem Deutschen Mieterbund e. V. über die Vor- und Nachteile des Mitarbeiterwohnens.

Bild: slavun/stock.adobe.com

ipartment eröffnet in Darmstadt

Seit 1. Februar 2021 hat die Apartmentanlage ipartment Darmstadt ihre Pforten für Gäste geöffnet. Neben 180 Wohneinheiten, die zwischen 22 und 48 qm messen, umfasst das Haus eine Lobby sowie einen 850 qm großen Coworking-Bereich mit dem Namen „SleevesUp!“ im Erdgeschoss. Die Serviced Apartments befinden sich in einem Neubau mit sieben Etagen, dessen Investitionsvolumen sich auf rund 27 Mio. Euro beläuft. Die Wohneinheiten können bereits ab einer Aufenthaltsdauer von einer Nacht gemietet werden. Darüber hinaus gehören ein Frühstück, ein Concierge- und ein Konferenz-Service sowie Leihfahrräder, Carsharing und E-Roller zum Angebot des Hauses. Viele digitale Prozesse ergänzen die Dienstleistungen: Buchung, Check-in, Meldeschein, Mietvertrag, Gästemappe sowie die Kommunikation zwischen Gästen und Betreiber. Bei der Anlage in Darmstadt handelt es sich um das 13. Haus des Betreibers ipartment GmbH, Eigentümer der Immobilie ist der Projektentwickler Kolb + Partner aus Dieburg.

Bild: Sarah Sakotic-Sondermann/ipartment